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Tödlicher Überfall auf Schönheitschirurg Gsell bleibt weiter ungeklärt

Gsell-Witwe wieder auf freiem Fuß

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Nach sechs Monaten Haft wieder frei: Tatjana Gsell, Witwe des getöteten Schönheitschirurgen Franz Gsell.

Nürnberg - Überraschende Wende im Fall des getöteten Nürnberger Schönheitschirurgen Franz Gsell: Nach einem halben Jahr Haft ist seine Witwe Tatjana Gsell entlassen worden.

Der Verdacht, die 32-Jährige trage eine Mitverantwortung am Tod ihres Ehemannes, habe sich nicht weiter erhärtet, teilte die Justiz mit. Die Staatsanwaltschaft sehe die Rolle der Witwe auf Grund von deren umfangreichen Angaben als "weitgehend geklärt" an.

In Villa überfallen und Verletzungen erlegen

Der 76-jährige Gsell war im Januar 2003 unter ungeklärten Umständen in seiner Villa überfallen worden und später seinen schweren Verletzungen erlegen. Im April wurde Tatjana Gsell in U-Haft genommen. Die Justiz verdächtigte sie zunächst, die Täter zu dem Überfall angestiftet zu haben.

Diese Vorwürfe sind nun endgültig vom Tisch. Die Staatsanwaltschaft sieht deshalb nur noch geringe Fluchtgefahr, zumal Tatjana Gsell den Vorwurf des Versicherungsbetrugs in vollem Umfang eingeräumt habe. Dabei ging es darum, dass der Wagen von Franz Gsell entwendet und der Versicherung als gestohlen gemeldet werden sollte. Vor der Freilassung seien der Witwe einige Auflagen gemacht worden. "Die Beschuldigte wurde nach Erfüllung der Auflagen am 17.10. aus der Haft entlassen", hieß es.

Schillerndes Leben lieferte Stoff für Boulevardpresse

Zu den Details der Aussagen von Tatjana Gsell wollte die Justiz keine Angaben machen. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen. Die Anwälte der 32-Jährigen reagierten mit Genugtuung. "Die Freilassung unserer Mandantin ist die logische Konsequenz aus dem eindeutigen Ermittlungsergebnis, dass jedenfalls unsere Mandantin keinerlei Schuld am Tod ihres Ehemannes trägt", teilten die Anwälte Steffen Ufer, Alexander Seifert und Markus Hennig mit. Haftbeschwerden der Verteidiger waren von den Gerichten mehrmals zurückgewiesen worden.

Der "Fall Gsell" hatte in den vergangenen Monaten bundesweit Schlagzeilen gemacht. Zahlreiche Medien hatte Einzelheiten des schillernden Lebens der Tatjana Gsell ausgebreitet, die ihr Mann in zahlreichen Operationen zu seiner "persönlichen Schönheitskönigin" gemacht habe.

dpa - Foto: dpa


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... dass die Gewerbeflächen- Datenbank der ISB Spitzenreiter bei "Google ist, wenn Investoren nach "Gewerbeflächen" suchen?

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Zuletzt geändert am 17. Oktober 2003 14:06 von sab

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