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Rettung aus Lebensgefahr:

Basejumper verfing sich an Kran

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Bei einem Fallschirmabsprung von dem im Bau befindlichen 146 Meter hohen Uptown- Tower neben dem Olympia- Fernsehturm ist ein österreichischer Student von einer Windböe erfasst worden und an einem Baukran hängen geblieben.

München - Einen Schutzengel hatte ein 32 Jahre alter Fallschirmspringer bei einem gewagten Sprung von einem Münchner Hochhaus. Der so genannte Basejumper stürzte sich in der Nacht zum Samstag von dem im Bau befindlichen 146 Meter hohen Uptown-Tower.

Der Student aus Österreich wurde dabei von einer Windböe erfasst und verfing sich mit seinem Fallschirm in etwa 45 Metern Höhe an einem Kran. Hilflos und in größter Lebensgefahr setzten er und zwei Begleiter Notrufe ab. Höhenretter der Münchner Feuerwehr bargen den Extremsportler mit starker Unterkühlung, teilten die Beamten mit.

Kontrolle über den Schirm verloren

Die Feuerwehr-Spezialisten für solche Einsätze mussten zur Rettung des Verunglückten die Hochhaus-Fassade im zehnten Stockwerk gewaltsam öffnen. Von dort ließ sich ein erfahrener Feuerwehrmann und Bergführer zu dem bereits stark verkühlten Springer hinunter und sicherte ihn. Anschließend seilten die Rettungskräfte die beiden ab.

Laut Polizei war der Student mit einem Freund an den Querstreben eines Baukrans an der Wand des Hochhauses nach oben geklettert. Als er beim Sprung von der Böe erfasst worden sei, habe der Mann die Kontrolle über seinen Schirm verloren und sich mit den Gurten an dem Kran verheddert, der auf der Baustelle direkt an dem Hochhaus stand.

Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz wird "teuer"

Am Boden angekommen, nahm die Polizei den Freizeit-Abenteurer in Gewahrsam. Die Beamten gehen von einer gut geplanten Aktion aus. Den Studenten erwartet neben einer Geldstrafe und der Übernahme der Einsatzkosten nun auch noch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz. "Das wird teuer", sagte ein Feuerwehr-Sprecher.

Basejumper springen im Gegensatz zu Fallschirmspringern nicht aus Helikoptern oder Flugzeugen, sondern mit Vorliebe von Hochhäusern, Brücken oder Klippen. Der Reiz besteht für sie vor allem darin, in unmittelbarer Nähe zu Gebäuden oder Felsen zu Boden zu gehen.

dpa - Archivfoto: dpa


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Zuletzt geändert am 18. Oktober 2003 16:04 von aj

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