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Neue Langzeitbesatzung auf dem Weg zur ISS

Bilderbuch-Start in den wolkenlosen Himmel

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Moskau - Die achte Langzeitbesatzung der Internationalen Raumstation ISS ist am Samstag problemlos zu ihrem 200 Tage dauernden Aufenthalt im All gestartet.

Eine russische Trägerrakete hob um 7.38 Uhr MESZ vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab und brachte das Raumschiff Sojus TMA-3 sieben Minuten später auf eine vorläufige Umlaufbahn um die Erde. Der US-Astronaut Michael Foale und sein russischer Kollege Alexander Kaleri werden auf der ISS die Raumfahrer Edward Lu und Juri Malentschenko ablösen. Die Sojus solle nach 34 Erdumkreisungen am Montag um 9.11 Uhr MESZ an der ISS ankoppeln.

Entspannt in der Kapsel

Dritter Mann in der kleinen Kapsel war der Spanier Pedro Duque, der als sechster Astronaut der Europäischen Raumfahrtagentur ESA für einen Kurzaufenthalt zur ISS flog. Die drei Raumfahrer lagen trotz der erhöhten Schwerkraft bei der Startphase entspannt in der Kapsel, wie Fernsehaufnahmen zeigten.

Ausstieg zu zweit

Foale und Kaleri sollen bei ihrem Aufenthalt erstmals zu zweit in den Weltraum aussteigen und außen an der Raumstation arbeiten, obwohl kein dritter Mann von innen sichert. "Wir sind bereit, zu zweit auszusteigen", sagte Kaleri vor dem Start. Wegen des Absturzes der US-Raumfähre "Columbia" mit sieben Toten im Februar ist die Besatzung der ISS von drei auf zwei Mann reduziert worden. Zurzeit kann die Station nur mit russischen bemannten oder unbemannten Raumschiffen angeflogen werden, deren Kapazität viel kleiner ist.

Nervosität vor der Rückkehr

Malentschenko und Lu arbeiteten seit Ende April auf der Station. Sie werden in zehn Tagen gemeinsam mit Duque zur Erde zurückkehren, wobei Experten diese Landung mit einer gewissen Nervosität erwarten. Bei der Heimkehr der letzten bemannten Sojus war das Raumschiff wegen eines Computerfehlers etwa 500 Kilometer vom Zielort entfernt hart in der kasachischen Steppe aufgeschlagen.

dpa


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Zuletzt geändert am 18. Oktober 2003 15:16 von aj

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