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DEL: Meister Krefeld in der Krise - Trainer Goring wartet auf Playoffs

Die Pinguine watscheln auf Abwegen

Krefeld - Grund zur Panik besteht nicht, schließlich ist erst ein Viertel der Saison vorüber. Die Krefeld Pinguine, immerhin der amtierende Meister, geben mit ihren Leistungen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) trotzdem jede Menge Rätsel auf. Mehr, als ihnen lieb sein kann. Am Wochenende holten die Rheinländer nach zuvor fünf Niederlagen wenigstens mal drei Punkte aus zwei Spielen, doch in der Tabelle sind sie so schlecht platziert wie noch nie in dieser Saison - Platz zwölf.

Noch herrscht Ruhe rund um die Rheinlandhalle, die am Sonntag beim 3:4 nach Penaltyschießen gegen die DEG Metro Stars mit mehr als 5000 Besuchern erneut gut besucht war - trotz des holprigen Starts ins neue Spieljahr. "Wichtig ist", betonte Nationaltorhüter Robert Müller, "dass wir nach den fünf Niederlagen in zwei Spielen gepunktet haben. Das gibt das notwendige Selbstvertrauen, das uns zuletzt gefehlt hat." Die Moral scheint aber ohnehin nicht gelitten zu haben: Gegen die DEG holten die Pinguine immerhin ein 0:3 auf.

Personeller Aderlass nach dem Titelgewinn

Die Einstellung der Mannschaft stimmt, eingespielt ist sie freilich längst nicht. Im vergangenen Jahr übernahm Trainer Butch Goring als Nachfolger von Chris Valentine eine homogene Mannschaft und führte sie dann zum ersten Titel der Krefelder nach 51 Jahren. Nach der Gewinn der Meisterschaft aber verließen gleich 15 Akteure den Klub. Darunter waren die ersten Zehn der internen Scorerliste, somit auch die Top-Reihe Patrik Augusta (zu Hannover), Brad Purdie (Hamburg), Christoph Brandner (via Köln nach Minnesota/NHL).

Ein schneller Umbruch ist Goring nicht gelungen, obwohl er nahezu ausnahmslos Spieler seiner Wahl nach Krefeld holte. Darunter auch gealtertes Personal wie Chris Luongo oder Terry Yake, die beide nach einer wenig überzeugenden Saison (und wegen hoher Gehälter) von den Nürnberg Ice Tigers aussortiert worden waren. Zum Training bat der viermalige Stanley-Cup-Gewinner dann auch erst drei Wochen vor Saisonbeginn, was dazu führte, dass die Pinguine anfänglich recht schlapp übers Eis watschelten.

"Verteidigt wird der Titel erst im März"

"Den Titel zu holen", gibt der momentan wieder mal verletzte Thomas Brandl zu bedenken, "ist leichter, als ihn zu verteidigen." Verteidigt aber wird der Titel erst im März - und so sieht es auch Goring. Mit Beginn der Playoffs wolle er die Mannschaft wieder auf ihrem Leistungshöhepunkt sehen, bis dahin, das sagte der 53-Jährige schon mal voraus, werde es Hochs und Tiefs geben. Und schließlich hat's im vergangenen Jahr ja prima funktioniert: mit Ach und Krach in die Playoffs reingerutscht, dann schlagartig aufgedreht.

Den Pinguinen mag als Bestätigung dienen, dass es erneut die Eisbären Berlin sind, die das 52 Spiele umfassende Vorprogramm zur Playoff-Runde erfolgreich gestalten. Im vergangenen Jahr war für den Hauptstadt-Klub aber im Halbfinale Endstation - gegen die Krefeld Pinguine.

sid


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Zuletzt geändert am 20. Oktober 2003 15:19 von sab

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