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Blairs Herzrasen wirft Schatten auf Bild vom ewig jungen Premier

"Schockwellen durch die Regierung"

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Nur 24 Stunden will sich Blair erholen, und schon am Dienstagmorgen heißt es für ihn wieder "business as usual".

London - Dass Tony Blairs Herz jemals schlapp machen könnte, hat bislang in Großbritannien wohl niemand für möglich gehalten.

Die Notbehandlung des allzeit jung und fit wirkenden Premierministers wegen Herzrhythmus-Störungen im Hammersmith Hospital im Westen Londons ließ denn auch "Schockwellen durch die Regierung fahren", wie die linksliberale Tageszeitung "Guardian" am Montag schrieb. "Wie lange wird Blair noch weitermachen?", fragte die "Times" und spekulierte bereits über einen Wechsel im politischen Spitzenamt noch vor der nächsten Wahl.

"Es geht ihm gut"

Die Downing Street bemühte sich in einer rasch verfassten Stellungnahme, den möglichen Schaden zu begrenzen: "Es geht ihm gut. Es gibt keinen Grund, warum sich dies wiederholen sollte." Stress habe nichts mit der Attacke auf die Gesundheit Blairs zu tun. Und doch wirft das Herzrasen einen Schatten auf das Bild des von nichts und niemandem klein zu kriegenden Premierministers.

Der 50 Jahre alte Blair, Vater von vier Kindern, ist als kerngesundes Arbeitstier bekannt, der mit fünf Stunden Schlaf auskommt und für den ein Arbeitstag normalerweise 16 Stunden hat. Fit hält sich der bei seinem Amtsantritt im Jahr 1997 jüngste Premierminister seit Lord Liverpool (1812) mit Tennis, Radfahren und Schwimmen. "Ich fühle mich großartig. Ich treibe heute mehr Sport als zu Schulzeiten", sagte er der Zeitschrift "Saga" anlässlich seines 50. Geburtstages.

Nie ein härteres Jahr als dieses

Aber sicherlich hatte Blair nie zuvor als Partei- und Regierungschef ein härteres Jahr als dieses. Gegen die Mehrheit der Bevölkerung führte er sein Land in den Krieg gegen den Irak, seine Regierung geriet im Zuge der Kelly-Affäre in die Krise. Den Sommerurlaub nutzte Blair dann auch, statt sich zu erholen, vorrangig, um sich auf seinen Auftritt vor dem Kelly-Ausschuss vorzubereiten. Er sah sich bis zum kürzlichen Labour-Parteitag in Bournemouth mit einer lautstarken innerparteilichen Opposition konfrontiert und verhandelte noch vergangene Woche in Brüssel über die geplante EU-Verfassung, ein auf der britischen Insel glühend heißes Eisen.

Für Dienstag "business as usual" geplant

"Mal ehrlich, er hatte ein stressiges Jahr", zitierte der "Daily Telegraph" einen nicht namentlichen genannten Freund des Premierministers. Nach Auffassung der konservativen Zeitung sind jetzt erstmals die Zeiten des "glücklichen Händchens" vorbei, als Blair alles gelang, was er anfasste. Kommentatoren sagten voraus, dass ihn nun die Ärzte und die Familie unter Druck setzen werden, es ruhiger angehen zu lassen und ihn ermutigen werden, sein Amt früher als erwartet abzugeben. Aktuell aber deutet nichts darauf hin, im Gegenteil. Nur 24 Stunden will sich Blair erholen, und schon am Dienstagmorgen heißt es für ihn wieder "business as usual".

dpa - Archivfoto: dpa


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... dass die Gewerbeflächen- Datenbank der ISB Spitzenreiter bei "Google ist, wenn Investoren nach "Gewerbeflächen" suchen?

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Zuletzt geändert am 20. Oktober 2003 13:01 von aj

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