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Auswärtiges Amt stellt Kosten für Befreiung teilweise in Rechnung:

Sahara-Geiseln sollen 2301 Euro zahlen

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Gut zwei Monate nach ihrer Befreiung haben die ehemaligen Geiseln vom Auswärtigen Amt eine Rechnung über 2301 Euro erhalten. Jeder der neun deutschen Abenteuer- Urlauber soll sich so an den Millionen- Kosten beteiligen, die ihre Befreiung aus der fast sechsmonatigen Gefangenschaft in der algerischen und malischen Sahara verursacht hat.

Detmold - Die ehemaligen Sahara-Geiseln sollen für ihre Befreiung jeweils 2301 Euro zahlen. Diesen Betrag nannte am Montag die Ex-Geisel Rainer Bracht. In einem Schreiben des Auswärtigen Amtes würden Kosten für Telekommunikation, Dienstfahrten sowie den Rückflug berechnet.

Bracht kritisierte, dass damit Opfer von Gewalttaten im Ausland anders behandelt würden als Opfer im Inland. "Eine Geisel in einem Bus in Bremen muss für ihre Befreiung nichts zahlen." Er selbst werde um Stundung des Betrages bitten.

Gesamtkosten von 20 Millionen Euro

Die letzten 14 Sahara-Geiseln waren im August nach fast sechs Monaten freigekommen. Eine erste Gruppe war bereits im Mai befreit worden. Deren Mitglieder sollen laut Bracht 1092 Euro aus eigener Tasche bezahlen. Nach früheren Angaben des Nachrichtenmagazins "Focus" soll die Befreiung insgesamt 20 Millionen Euro gekostet haben. Offiziell hat die Bundesregierung allein die Flugkosten auf 420.000 Euro beziffert.

Bracht: "Total populistisch"

Zur Begründung der Zahlungsaufforderung heiße es im Brief aus Berlin unter anderem: "Es gibt eine erhebliche öffentliche und politische Erwartungshaltung, für die Sie sicherlich Verständnis haben", zitierte Bracht. Er halte dies für "total populistisch", sagte der Detmolder. Er räume ein, dass die Summe im Vergleich zu den Gesamtkosten eher niedrig sei. "Für mich persönlich allerdings ist das viel Geld." Er nehme an, dass die meisten anderen Ex-Geiseln das Geld bezahlen werden. "Viele wollen jetzt einfach ihre Ruhe."

Fast ein halbes Jahr Geiselhaft

Anfang des Jahres waren mehrere Gruppen von Abenteuertouristen im algerischen Teil der Sahara entführt worden. Während eine Gruppe nach einer Militäraktion im Mai frei kam, dauerte die Geiselhaft für 14 weitere Geiseln, darunter 9 Deutsche, fast ein halbes Jahr. Erst nachdem sie von ihren Entführern nach Mali gebracht worden waren, konnten sie nach erheblichen diplomatischen Anstrengungen befreit werden. Eine der deutschen Geiseln, eine Frau aus Augsburg, starb während der Geiselhaft.

dpa - Archivfoto: dpa


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Zuletzt geändert am 20. Oktober 2003 11:58 von aj

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