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Gruppen A bis D: Arsenal und Inter blamieren sich - "Wie eine Zitrone"

Lehmanns Fehltritt bringt Arsenal ins Stolpern

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Jubelnde Moskauer: Das Starensemble von Inter Mailand wurde in Russlands Hauptstadt vergeführt.

Jens Lehmann hat mit einem Fehltritt Arsenal London in der Champions League ins Stolpern gebracht. Der deutsche Fußball-Nationaltorhüter rutschte bei einem missglückten Dribbling aus und leitete damit die 1:2-Niederlage des englischen Tabellenführers bei Dynamo Kiew ein.

"Lehmann schaute wie eine Zitrone, als er außerhalb seines Strafraums strandete", titelte "The Sun". "Lehmann the Lemon", höhnte das meistverkaufte Boulevardblatt der Insel in der Überschrift.

Ball vor dem Strafraum vertändelt

In der 63. Minute hatte der ehemalige Bundesliga-Keeper von Borussia Dortmund und Schalke 04 den Ball außerhalb des Strafraums vertändelt. Walentin Belkewitsch nahm das Geschenk von "Zitrone" Lehmann an und traf zum entscheidenden 2:0 ins leere Arsenal-Tor. Der 1:2-Anschlusstreffer von Thierry Henry zehn Minuten vor dem Abpfiff war für die "Gunners", die seit nunmehr acht Spielen in der "Königsklasse" sieglos sind und mit nur einem Punkt das Tabellenende der Gruppe B zieren, nur noch Ergebniskosmetik.

Arsenal-Teammanager Arsene Wenger nahm Lehmann, der bereits bei der 0:3-Auftaktpleite gegen Inter Mailand böse gepatzt hatte, trotz des erneuten Fauxpas in Schutz: "Jens ist natürlich sehr niedergeschlagen. Aber die Mannschaft steht hinter ihm, denn niemand ist frei von Fehlern."

Arsenal-Trainer Wenger mit Durchhalteparolen

Den "Kanonieren", die die Premier League vor Manchester United und Chelsea London ungeschlagen anführen, helfen nur noch drei Siege, um in das Achtelfinale einzuziehen. Bei insgesamt fünf Teilnahmen in der Champions League gab es aber ohnehin bislang nur einmal - vor zwei Jahren - den Einzug in das Viertelfinale zu verzeichnen. Der letzte Erfolg, ein 3:1 gegen den AS Rom, liegt bereits über ein Jahr zurück. "Die Spieler sind am Boden zerstört. Wir müssen jetzt zusammenhalten", übte sich Wenger nach dem dritten von sechs Spieltagen in Durchhalteparolen.

Allerdings steht Arsenal als schwächelnder Favorit in der Gruppe B nicht alleine da. Denn Inter Mailand hat nach dem Chaos um die Entlassung von Trainer Hector Cuper mit der bitteren 0: 3-Niederlage bei Lokomotive Moskau einen neuen Tiefpunkt erlebt. Interimscoach Corrado Verdelli musste hilflos mit ansehen, wie Dimitri Loskow (2.), Michail Aschwetia (50.) und Dimitri Chochlow (57.) das Spiel entschieden. "Natürlich ist diese Niederlage für uns ein herber Rückschlag. Aber sobald bei uns wieder Ruhe eingekehrt ist, kommt auch der Erfolg zurück", meinte Verdelli, der sein Amt nun an Alberto Zaccheroni abgeben wird.

Juventus Turin eilt von Sieg zu Sieg

Auf Wolke sieben schwebt unterdessen weiter Juventus Turin. Der italienische Rekordmeister führt nach dem 4:2 im Topspiel gegen den spanischen Vizemeister Real Sociedad San Sebastian die Gruppe D mit neun Punkten und 8:4 Toren souverän an. David Trezeguet (3.) und zweimal Marco di Vaio (6. und 45.) hatten bereits bis zur Pause für klare Verhältnisse gesorgt. Wiederum Trezeguet (62.) erhöhte auf 4:0, ehe Igor Tudor mit einem Eigentor (67.) und Francisco de Pedro (80.) Ergebniskosmetik betrieben. Im zweiten Gruppenspiel holte Galatasaray Istanbul durch einen 1:0-Erfolg über Olympiakos Piräus die ersten Punkte im laufenden Wettbewerb und darf sich somit weiter Hoffnungen auf die Runde der letzten 16 machen.

Überraschendes 1:0 von Anderlecht gegen Celtic Glasgow

Eine gute Ausgangsposition verschaffte sich am Dienstag zudem Deportivo La Coruna. Die Spanier, zurzeit Tabellenzweite der Primera Division, siegten dank eines späten Treffers von Diego Tristan (83.) im Spitzenspiel gegen AS Monaco 1:0 und setzten sich damit an die Spitze der Gruppe C. Wieder Hoffnung schöpfte der zuvor punktlose PSV Eindhoven nach dem 1:0-Sieg bei AEK Athen durch einen Treffer von Theo Lucius (36.).

In der Gruppe A, die der deutsche Rekordmeister Bayern München nach dem 1:1 in Lyon mit fünf Punkten anführt, schaffte der RSC Anderlecht den Sprung auf den zweiten Platz. Die Belgier besiegten ein wenig überraschend Celtic Glasgow durch einen Treffer von Aruna Dindane (72.) 1:0 und weisen nunmehr vier Zähler auf. Dahinter folgen Lyon (4) und Celtic (3).

Von Marc Schmidt, sid - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 22. Oktober 2003 13:43 von sab

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