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Tischtennis-EM-Quali: Deutsches Team ohne Timo Boll chancenlos

Zweiter Anzug passt noch nicht

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Derzeit erkrankt: Timo Boll.

St. Petersburg - Ohne Timo Boll ist mit Deutschlands Tischtennis-Herren kein Staat zu machen. Durch den Ausfall der Nummer zwei der Weltrangliste, der an einer Virusinfektion laboriert, und des EM-Zweiten Torben Wosik, des EM-Dritten Jörg Roßkopf und von Bastian Steger kassierte die DTTB-Auswahl im zweiten EM- Qualifikationsspiel in Russland eine klare 0:3-Niederlage.

Ein neuer Führungsspieler aus der zweiten Reihe drängte sich für Bundestrainer Istvan Korpa in St. Petersburg nicht auf. "Zoltan Fejer-Konnerth hätte sein Einzel in drei oder vier Sätzen gewinnen müssen", kritisierte Korpa den deutschen Meister von 2000. Doch der Neu-Grenzauer, der vor einem Jahr an der Seite von Boll Europameister im Doppel geworden worden, konnte gegen Fedor Kuzmin zwei Matchbälle nicht nutzen und verlor mit 2:3-Sätzen. Dabei sollte Fejer-Konnerth eigentlich die Rolle des Leitwolfs übernehmen.

Jungspund Christian Süß als Lichtblick

Die Niederlagen von Lars Hielscher (Jülich/Hoengen) gegen den Weltranglisten-Zwölften Alexej Smirnow und von Länderspiel-Debütant Christian Süß (Düsseldorf) gegen Dmitri Mazunow kamen dagegen nicht überraschend. Der 18-jährige Jugend-Europameister Süß musste zwar Lehrgeld zahlen, zog sich aber beim 1:3 gegen Routinier Mazunow achtbar aus der Affäre. "Christian war ein Lichtblick", meinte Korpa.

Negative Auswirkungen hat die Pleite gegen Russland nach dem 3:0- Auftaktsieg über die Niederlande kaum. Die besten drei von vier Teams der Gruppe B qualifizieren sich für die Europameisterschaft 2005 in Aarhus. Der Coach hat vor der nächsten Partie am 13. Januar 2004 in England den anvisierten Platz eins noch nicht abgeschrieben. "Das bleibt unser Ziel. Wir müssen wahrscheinlich alle vier restlichen Spiele gewinnen, aber das ist mit einem gesunden Timo Boll möglich", sagte der Bundestrainer.

Von Egon Hirte, dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 22. Oktober 2003 12:33 von sab

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