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"Seit Beginn der Saison machen wir hinten auf unseren Hosen Werbung", sagte Arminia-Präsident Jürgen Scholz. "Kanzlerstadt" steht auf den Beinkleidern der Arminia-Kicker. Mit dieser Aufschrift wirbt ein Gastronom und Modemacher aus der Stadt, in der Bundeskanzler Gerhard Schröder wohnt, für sein Unternehmen. Der Geschäftsmann unterstützt den Traditionsverein Arminia, der im Schatten des Bundesligisten Hannover 96 um mehr Aufmerksamkeit ringt.

Bayern: "Wollen nicht wie Litfaßsäulen herumlaufen"

In der Bundesliga ist man von der Idee nicht überzeugt. "Das ist geschmacklos. Für den FC Bayern kommt Hosenwerbung nicht in Frage, weil wir nicht wie die Litfaßsäulen rumlaufen wollen. Irgendwo sind Grenzen", sagte Karl-Heinz Rummenigge. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München befürwortet allerdings die Schiedsrichterwerbung: "Das ist eine gute Sache. Mit der Werbung ist ein Weg gefunden worden, den eingeführten vierten Schiedsrichter zu refinanzieren."

Vereinsboss sieht sich als Vorreiter

Scholz sieht sich dennoch als Vorreiter für die Großen der Branche. Er beruft sich darauf, dass der Weltverband FIFA die Hosenwerbung zur neuen Saison freigegeben hat, auch wenn es der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nicht gern sieht. "In den 70er Jahren gab es Rechtsstreits wegen Trikotwerbung. Die ist heute auch erlaubt. In wenigen Jahren wird die ganze Bundesliga mit Hosenwerbung rumlaufen", prophezeit der Rechtsanwalt und verweist auf Österreich, wo die Werbung auf den Shorts schon lange zum Fußball gehört.

Rekord-Meister Bayern hingegen will sich auf das vorhandene Werbepotenzial konzentrieren, dieses aber auch ausschöpfen. Rummenigge widersprach Aussagen, dass es wegen Werbung auf den Bayern-Stutzen Differenzen mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL) gegeben habe. "Wir haben das Zeichen unseres Hauptsponsors auf den Stutzen, aber das ist im Rahmen dessen, was möglich ist", sagte der ehemalige Weltklassestürmer.

Von Timo Lindemann, dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 23. Oktober 2003 13:47 von sab

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