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"Es ist wieder eine sehr schöne Tour mit besonderen Höhepunkten in den Bergen. Ich freue mich darauf und möchte meinen zweiten Sieg nach 1997 holen", sagte Ullrich, der neben Armstrong saß und in Begleitung seines langjährigen Betreuers Rudy Pevenage gekommen war. Die zur Schau gestellte Zweisamkeit wurde als Beleg gewertet, dass beide auch in der kommenden Saison zusammenarbeiten werden, obwohl Pevenage in Ullrichs neuem T-Mobile-Team keine feste Anstellung erhalten wird.

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Seit´an Seit´: Rudy Pevenage (li.) soll auch künftig als Ratgeber und Trainer von Jan Ullrich fungieren.

Einzelzeitfahren nach Alpe d´ Huez

Die Vorstellung der 91. Großen Schleife über 3391 km von Lüttich nach Paris (3. bis 25. Juli) löste bei Fahrern und Experten Erstaunen aus. Besonders galt dies für die 16. Etappe, bei der erstmals in der Tour-Geschichte die 21 "berühmtesten Serpentinen der Welt" nach L'Alpe d'Huez hinauf im Kampf gegen die Uhr zu meistern sind.

Insgesamt sieben Bergetappen, je ein Mannschafts-, Berg- und Einzelzeitfahren beinhaltet die Strecke 2004, die diesmal gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird. Neben dem Team T-Mobile, zu dem Ullrich zurückgekehrt ist, wird das Team Gerolsteiner als zweite deutsche Mannschaft in Frankreich am Start sein.

Armstrong will sich in Texas vorbereiten

Durch die ungewöhnliche Streckenführung ist erst in der letzten Woche in den Alpen mit einer Entscheidung über den Gesamtsieg zu rechnen. Dort folgt einen Tag nach dem Bergzeitfahren die "Königsetappe" von Bourg d'Oisans nach Le Grand Bornand, bei der mit dem 2000 m hohen Col de la Madeleine das Dach der Tour 2004 überquert wird. Danach steht noch eine weitere Bergetappe von Annemasse nach Lons-le-Saunier auf dem Programm, ehe am vorletzten Tag das Einzelzeitfahren über 56 km rund um Besancon die endgültige Entscheidung bringen dürfte.

Der fünffache Tour-Sieger Armstrong gab sich in Paris gelassen: "Ich habe den Eindruck, dass Jan immer weitere Fortschritte gemacht hat. Auf dem Papier ist sein neues Team beeindruckend - mal sehen, was es auf der Straße bringt. Die Tour ist wie immer schwer." Armstrong, der sich von seiner Frau getrennt hat, will sich im kommenden Frühjahr entgegen sonstiger Gewohnheit länger in seiner Heimat Texas auf die Tour vorbereiten. Ullrich startet mit seinem Vorbereitungsprogramm im November und reist im Dezember ins erste Trainingslager nach Italien oder Spanien.

Entschärftes Mannschafts-Zeitfahren

Das Mannschafts-Zeitfahren über 65 km am 7. Juli wurde entschärft. "Kein Team kann mehr als zweieinhalb Minuten verlieren, egal wie der tatsächliche Abstand lautet", erklärte Tour-Direktor Jean-Marie Leblanc, der mit dem Streckenverlauf gewährleisten will, dass "sich die Favoriten niemals zu sicher fühlen dürfen und die Spannung bis zum Ende anhält." In den vergangenen Jahren, in denen Armstrong Ullrich drei Mal auf den 2. Platz verwies, brachte das Team- Zeitfahren immer bereits eine kleine Vorentscheidung zu Gunsten des Texaners. Allerdings betrug der Vorsprung niemals mehr als zweieinhalb Minuten.

Von Gero Breloer und Petra Klingbeil, dpa - Fotos: dpa


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Zuletzt geändert am 23. Oktober 2003 15:13 von sab

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