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Reeve: "Nichts unmöglich"

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Michael Douglas wurde für sein Lebenswerk als einer der populärsten Schauspieler geehrt. Den Award gab's aus der Hand von Verona Feldbusch.

Die World Awards wurden im Jahr 2000 von einer österreichischen PR- Agentur ins Leben gerufen und gehen ausschließlich an Männer. Einen der berührendsten Augenblicke erlebte Superstar Douglas am Bildschirm hinter der Bühne. Als sich der 59-Jährige gerade den Fragen der Journalisten stellte, kam der im Rollstuhl sitzende Reeve auf die Bühne. "Ich habe immer geglaubt, dass nichts unmöglich ist. Nach meinem Unfall habe ich eine andere Definition erfahren von dem, was möglich ist", sagte Reeve und Douglas verfolgte sichtlich beeindruckt den Auftritt des 51-Jährigen. Der Filmstar ("Rosenkrieg", "Wall Street") selbst erhielt den Preis für sein Lebenswerk und nutzte die Show für einen Friedensappell: "Ich glaube, das Thema des Abends ist, eine bessere Welt zu schaffen", sagte er. "Terrorismus, Nuklearwaffen, Waffenhandel und Landminen kennen keine Grenzen."

"Eine ganze Mauer verschwinden lassen"

Tief bewegt waren viele Gäste im nicht ganz ausverkauften Saal, darunter Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust und sein Berliner Amtskollege, Klaus Wowereit, auch von den Worten des Magiers Siegfried. "Das war das erste Mal in 44 Jahren, dass ich so etwas alleine mache", sagte der 64-Jährige. "Doch bald werden Siegfried & Roy wieder gemeinsam auf der Bühne stehen." Für ihn sei es eine besondere Ehre, den Preis von Gorbatschow zu bekommen. "Siegfried & Roy haben nur Elefanten verschwinden lassen, Sie aber eine ganze Mauer."

Freeman: "Ich bin ein Hamburger"

Mit einem Kompliment für die Hansestadt begeisterte Schauspieler Morgan Freeman das Publikum: "Ich bin ein Hamburger!", rief der 66- Jährige. Auch Modeschöpfer Karl Lagerfeld bewies Humor: "Ich weiß nicht, ob ich der Richtige für diesen Preis bin. Ich habe doch immer nur versucht, an der Oberfläche zu verschönern." Filmschauspieler Til Schweiger überreichte dem Pop-Duo Pet Shop Boys den Preis. Yusuf Islam, der als Musiker Cat Stevens Erfolge feierte, erhielt seine Trophäe von Komiker Otto Waalkes, der einen Song des Musikers umtextete.

Dank an Ärzte des Krieges

Für starke Emotionen sorgte auch der zwölfjährige Ali, der im Irak-Krieg seine Arme verloren hat. Der Junge bedankte sich bei den im Irak-Krieg tätigen Ärzten, die als "Men Of The Year" ausgezeichnet wurden. "Ich habe Mutter und Vater verloren. Das tat mir mehr weh als jeder schreckliche Schmerz." Ergreifend auch die Worte des Wissenschaftlers Prof. Dietrich Grönemeyer, der für seine Forschungen im Kampf gegen Krebs ausgezeichnet wurde. "Der Preis hat eine hohe Bedeutung für alle Tumorpatienten", sagte der Bruder von Sänger Herbert Grönemeyer. Die Frau des Musikers sowie ein weiterer Bruder waren an Krebs gestorben.

"Helden der Welt herzlich willkommen"

"Wir heißen die Helden der Welt herzlich willkommen", hatte Gobatschow zu Beginn der zweistündigen Gala angekündigt. Mit den undotierten Preisen und dem ebenfalls ausgerufenen "World Men's Day" (3. November) wollen die Veranstalter, die von mehreren Sponsoren unterstützt werden, ein Zeichen für Frieden und Toleranz setzen. Sie wollen das Bewusstsein der Männer verändern - "aber auch das Image und die Rolle des Mannes in unserer Gesellschaft". Frauen waren da nur schmückendes "Beiwerk": Die Damen-Fußballweltmeisterinnen und Werbe-Star Verona Feldbusch durften zumindest die Preise überreichen. Die World Awards für Frauen seien aber in Vorbereitung, kündigten die Veranstalter an. Auch für deren Verleihung sowie eine Neuauflage der Männer-Gala ist Hamburg wieder im Gespräch.

Am Donnerstag im Fernsehen

Moderiert wurde die Show, deren Höhepunkte die ARD am Donnerstag (23.00 Uhr) zeigt, von Reinhold Beckmann. In diesem Jahr sprach die Jury die Auszeichnungen in 13 Kategorien Männern aus Politik, Wirtschaft, Film, Show und Wissenschaft zu, die "unsere Welt verändert haben".

dpa - Fotos: dpa


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Zuletzt geändert am 23. Oktober 2003 08:13 von aj

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