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Basketball: Meister Berlin sucht nocht nach der Form - Pleite in Bamberg

"Albatrosse" nur auf Zirkusniveau

Berlin - Nach 15 Spielminuten forderte eine Computerstimme im Bamberger Forum die sofortige Evakuierung der Halle. Ein schnell eingedämmter Brand in der Gastronomie hatte die Sicherheitsmaßnahme ausgelöst, doch nicht einmal diese Warnung kam beim Ensemble des deutschen Basketball-Meisters Alba Berlin an.

Die 65:73-Niederlage beim Vizemeister GHP Bamberg offenbarte einmal mehr die Ausgeglichenheit der Basketball-Bundesliga, doch die Art und Weise des Alba-Auftritts ließ die Zuschauer aufschrecken. Im zweiten Viertel ließen sich die Berliner von den Franken mit 30:8 überrollen und sind 13 Tage vor dem Europaliga-Start ganz weit von den eigenen Ansprüchen entfernt.

"Talent allein reicht eben nicht"

"Talent allein reicht eben nicht aus. Wir spielen im Gegensatz zum Gegner keinen richtigen, sondern nur Zirkus-Basketball", klagte Alba-Coach Emir Mutapcic mit ungewohnter Härte. Was die Berliner gegen einen ersatzgeschwächten Gegner zu Stande brachten, war phasenweise erschreckend. Vor allem in der Defensive war Alba kaum wiederzuerkennen und ließ den Hausherren immer wieder freie Bahn.

Nur zwei Tage nach dem kraftraubenden 80:78-Sieg gegen den russischen Vizemeister Ural Great Perm und trotz der Verletzungen der US-Amerikaner Rick Stafford und Jason Sasser revanchierten sich die Franken für die Finalniederlage in der Vorsaison. "Ich bin unheimlich glücklich über diesen Sieg. Wir haben trotz der nicht einfachen Bedingungen ganz viel Moral gezeigt", lobte Trainer Dirk Bauermann. Vor allem sein Aufbauduo Derrick Taylor (20 Punkte) und Steffen Hamann (17) zog unwiderstehlich zum Korb. Mutapcic musste die Überlegenheit neidlos anerkennen: "Bamberg ist einer meiner Meisterschaftskandidaten."

Hoffnungsträger Szewczik tut sich noch schwer

Was sein eigenes Berliner Team derzeit auf dem Parkett zeigt, ist hingegen wenig meisterlich. "Die Integration wird noch einige Wochen dauern", hatte "Mucki" schon vor Saisonstart befürchtet. Vor allem der polnische Powerforward Szymon Szewczik, der sich in der Vorsaison in Braunschweig ins Rampenlicht spielte und schon einen NBA-Vertrag bei den Milwaukee Bucks in der Tasche hat, ist in der Hauptstadt noch längst nicht angekommen. Neben Stars wie John Best und Jovo Stanojevic tut sich der 20-Jährige schwer.

Außerdem quält sich Nationalspieler Mithat Demirel seit Wochen mit Verletzungen rum. Der in der Endphase der letzten Saison alle überragende 1,80 m "kleine" Regisseur fehlt vor allem auf Grund seiner Führungsqualitäten.

Langsam aber sicher läuft die Schonzeit für die "Albatrosse" ab. Trotz schwerer Gegner wollen die Berliner endlich einmal die Zwischenrunde der "Königsklasse" im europäischen Basketball erreichen.

sid


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Zuletzt geändert am 24. Oktober 2003 13:14 von sab

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