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zurückblättern  ... Auch Trainer sind nur Menschen

Hertha-Manager Dieter Hoeneß hat von dem Niederländer aus den nächsten beiden Spielen gegen Hansa in Bundesliga und DFB-Pokal zwei Siege gefordert, andernfalls ist Stevens seinen Job los.

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Kein leichter Job für Huub Stevens: Der Hertha-Trainier ist mit seinem Team zum Siegen verdammt.

Stevens: "Auch ich habe Gefühle"

Der Coach selbst fühlt sich in Berlin einer wahren Hetzjagd ausgesetzt. "Auch ich habe Gefühle und bin nur ein Mensch", klagt der oftmals unnahbar wirkende Stevens, der weiter an die Qualitäten seiner Spieler glaubt: "Im Training haben die Jungs super mitgezogen." Selbst der zuletzt nicht mehr zur Stammelf zählende Niko Kovac bricht eine Lanze für seinen Trainer: "Wir wollen weiter mit ihm zusammenarbeiten. Daher muss ein Sieg her." In der Abwehr müssen die Berliner die verletzten Dick van Burik und Michael Hartmann ersetzen. Auch Nationalspieler Arne Friedrich ist angeschlagen.

Rostock befindet sich ebenfalls in sportlicher Schieflage. "Wir dürfen nicht an uns zweifeln und auf Hertha schauen. Schließlich haben wir selbst genug Probleme", meint Trainer Juri Schlünz, dessen Team zuletzt fünfmal in Folge verlor.

HSV-Vorstand bleibt in der Schusslinie

In Hamburg wird die Begegnung gegen Schalke unterdessen immer mehr zur Nebensache. Die gebrochenen Treueschwüre des Vorstandes für Ex-Trainer Kurt Jara haben für erhebliche Unruhe im Vereinsumfeld gesorgt. "Wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen. Es geht nicht um Personen, sondern um den HSV", sagt Toppmöller, der dem Team "neues Leben einhauchen" und vor allem die erheblichen Mängel in der Defensive abstellen will.

"Ich konnte den Gegner zwar nicht beobachten, kenne Schalke aber sehr gut. Wir müssen engagiert auftreten und können uns nicht so präsentieren wie zuletzt. Der Funke muss von der Mannschaft auf die Zuschauer überspringen und nicht umgekehrt", appelliert der zuletzt rund acht Monate arbeitslose "Trainer des Jahres 2002" an seine neue Truppe. Im HSV-Tor feiert Stefan Wächter nach Martin Pieckenhagens Kreuzbandriss sein Bundesliga-Debüt.

Schalke-Trainer Heynckes mit verbaler Spitze in Richtung HSV

Der Gegner aus Gelsenkirchen hat bei den Hamburgern unterdessen noch einmal Öl ins Feuer gegossen. "Jara war in der Vorbereitung der Trainer des Augenblicks. Vor ein paar Monaten wurde noch gesagt, die Handschrift des Trainers sei zu erkennen, jetzt ist er weg. Man kann sich glücklich schätzen, wenn im Klub Leute mit Fußball-Sachverstand sitzen", erklärte S04-Coach Jupp Heynckes und kann sich eine Spitze in Richtung HSV-Führung nicht verkneifen.

Beim 1. FC Köln sitzt in Fiedhelm Funkel ein weiterer Trainer-Wackelkandidat nach dem 1:0-Erfolg vom vergangenen Wochenende gegen den SC Freiburg indes scheinbar wieder sicher im Sattel. "Wir gehören nicht zu den Vereinen, die sofort die Nerven verlieren. Auch wenn Friedhelm Funkel in Frankfurt verliert, bleibt er unser Trainer", sagt FC-Sportmanager Andreas Rettig vor dem Duell bei der ebenfalls strauchelnden Eintracht.

Bayern vor Wochen der Wahrheit

An der Ligaspitze will Vizemeister VfB Stuttgart dem erst am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach ins Geschehen eingreifenden Team von Bayer Leverkusen die Tabellenführung mit einem Sieg gegen den VfL Wolfsburg abjagen. Für Bayern München beginnen mit der Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern die Wochen der Wahrheit. Auf den Rekordmeister warten in der Liga anschließend Schalke 04 und Borussia Dortmund, in der Champions League steht die zweite Begegnung gegen den französischen Titelträger Olympique Lyon auf dem Programm und im DFB-Pokal kommt es am Dienstag zum Süd-Gipfel mit Zweitligist 1. FC Nürnberg.

Von Tom Vaagt, sid - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 24. Oktober 2003 12:19 von sab

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