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Anschlag auf Siedlung im Gazastreifen:

Drei israelische Soldaten getötet

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Trauer: Der 22-jährige Hamas-Kämpfer hat nach israelischen Armee-Angaben auf schlafende Soldaten geschossen und drei von ihnen getötet, unter ihnen zwei Frauen, bevor er selbst erschossen wurde.

Gaza - Radikale Palästinenser haben in der Nacht zum Freitag eine jüdische Siedlung im Norden des Gazastreifens überfallen und drei israelische Soldaten getötet. Nach Angaben der israelischen Armee wurde bei dem Überfall auf die Siedlung Netzarim einer der beiden Angreifer erschossen, dem anderen gelang die Flucht.

Zu dem Angriff bekannten sich die radikalen Palästinenserorganisationen Hamas und Islamischer Dschihad. Die israelische Armee tötete am Donnerstagabend und Freitag im Gazastreifen drei Palästinenser. Der Regierungssprecher Avi Pasner sagte, der Gazastreifen sei mehr denn je "Zentrum des islamischen Terrors gegen Israel".

Sperrzaun überwunden

Nach Angaben der Armee und des israelischen Rundfunks gelang es einem der beiden Angreifer, im Morgengrauen mit einer Kalaschnikow und mehrere Granaten bewaffnet den Sperrzaun zur Siedlung Netzarim zu überwinden und bis zum dortigen Militärstützpunkt vorzudringen. Der 22-jährige Hamas-Kämpfer habe dann auf die schlafenden Soldaten geschossen und drei von ihnen getötet, unter ihnen zwei Frauen, bevor er selbst erschossen wurde. Zwei weitere Soldaten seien verletzt worden. Netzarim gilt als die am besten bewachte jüdische Siedlung im Gazastreifen.

Schusswechsel: Drei Palästinenser erschossen

Bei verschiedenen weiteren Schusswechseln im Gazastreifen wurden drei Palästinenser von israelischen Sicherheitskräften erschossen, unter ihnen nach Angaben palästinensischer Krankenhäuser ein elfjähriger Junge. Drei weitere Israelis, unter ihnen ein Kind, wurden verletzt.

Regierungssprecher Pasner sagte, Israel werde alles Nötige tun, um sich zu verteidigen und den "mörderischen Angriffen" Einhalt zu gebieten. Dabei verteidigte er die Angriffe der israelischen Luftwaffe vom Montag, bei denen zwölf Palästinenser, unter ihnen mehrere Zivilisten, getötet worden waren. Seinen Angaben zufolge wurde dadurch das Eindringen einer Gruppe von Hamas-Kämpfern auf israelisches Gebiet verhindert.

Armeerundfunk: Bestechungsvorwurf

Der Armeerundfunk berichtete am Donnerstag, zwei israelische Armeeoffiziere seien in der vergangenen Woche in Hebron unter dem Vorwurf festgenommen worden, sie hätten sich von Palästinensern bestechen lassen und ihnen dafür Einreisegenehmigungen ausgestellt. Die Beschuldigten arbeiten in der Zivilverwaltung der Armee und sollen von den Palästinensern tausend Schekel (knapp 190 Euro) angenommen haben. Die Offiziere bestritten die Vorwürfe.

Die von Israel verfolgte, international umstrittene Strategie der gezielten Tötung radikaler Palästinenser wird einer Umfrage zufolge von der großen Mehrheit der israelischen Bevölkerung unterstützt. Die israelische Tageszeitung "Jediot Ahronot" berichtete am Freitag, zwei Drittel der Befragten befürworteten diese Vorgehensweise. Fast ebenso viele sind demnach der Ansicht, dass die israelische Armee alles tue, um Opfer unter Zivilisten zu vermeiden. 29 Prozent der Befragten äußerten den Wunsch, Israel solle mit den gezielten Tötungen aufhören.

USA: Siedlungsaktivitäten stoppen

Der palästinensische Chefunterhändler Sajeb Erekat verurteilte nach israelischen Medienberichten die Ausschreibung und rief die USA auf, sich bei der Regierung von Ministerpräsident Ariel Scharon für einen Stopp dieses Vorhabens einzusetzen. Die Siedlungspolitik sei zusammen mit den Sperranlagen das größte Hindernis für einen Frieden, erklärte Erekat.

Das US-Außenministerium forderte Israel auf, von dem Plan Abstand zu nehmen. Israel habe sich verpflichtet, die Siedlungsaktivitäten zu stoppen. Es sei wichtig, das Israel sich daran halte, sagte der stellvertretende Sprecher des US- Außenministerium Adam Ereli nach Angaben des Nachrichtensenders CNN.

AFP, dpa - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 24. Oktober 2003 15:45 von aj

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