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Uni Bochum: Akademiker-Nachwuchs flexibel und ehrgeizig

Deutsche Studenten sind besser als ihr Ruf

Bochum - Deutsche Studenten sind offenbar doch besser als ihr Ruf. Darauf deutet die vorläufige Auswertung eines Berufseignungstests der Ruhr-Universität Bochum hin, wie der Zeitschrift "Unicum" mitteilte. Danach ist der Akademikernachwuchs entgegen der landläufigen Meinung weder besonders bequem noch ohne Ehrgeiz. Der vom Arbeitspsychologen Heinrich Wottawa entwickelte Berufseignungstest ist seit Juni kostenlos im Internet abrufbar. Bisher nahmen knapp 12 000 Menschen daran teil.

Für das vorläufige Ergebnis werteten die Wissenschaftler nach eigenen Angaben rund 5500 bis August eingegangene Onlinebefragungen von Studenten, Studienabbrechern sowie Absolventen mit und ohne Arbeitsstelle aus.

Englischkenntnisse fast Standard

Demnach verfügt jeder zweite Befragte (49 Prozent) über Auslandserfahrung. Davon gaben mehr als zwei Drittel an, mehr als drei Monate außerhalb Deutschlands verbracht zu haben. Für eine überwiegenden Mehrheit von 69 Prozent stellen Auslandseinsätze in ihrem künftigen Berufsleben kein Problem dar. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) wünscht sich sogar ausdrücklich eine derartige Arbeitsstelle.

Dem entsprechen auch die Sprachkenntnisse der Befragten. Fast ein Drittel (27 Prozent) behauptet, über verhandlungssichere Englischkenntnisse zu verfügen. Lediglich eine Minderheit von neun Prozent kann sich nur auf Grundkenntnisse im Englischen stützen. In anderen Sprachen sind deutsche Studenten aber wesentlich weniger sattelfest. Nur neun Prozent glauben, dass sie auch in einer zweiten Fremdsprache verhandlungs- und konversationssicher sind.

Spätere Selbstständigkeit eher unerwünscht

Das tut ihren Ansprüchen an künftige Tätigkeiten jedoch keinen Abbruch. Jeder Dritte (31 Prozent) sieht sich in der Organisations- und Führungsetage eines Unternehmens. Forschung und Entwicklung gaben 22 Prozent als Berufsziel an, eine Beratungs- und Trainingstätigkeit können sich 18 Prozent vorstellen.

Für Verkauf und Marketing interessiert sich hingegen nur jeder zehnte Befragte (11 Prozent). Noch unbeliebter sind lediglich Posten als Sachbearbeiter (6 Prozent) und in der Verwaltung (4 Prozent). Besonders bedenklich: Nur drei Prozent können sich eine spätere Selbstständigkeit vorstellen.

Immerhin sind die zukünftigen Eliten des Landes ziemlich flexibel bei der Wahl ihres Arbeitgebers. Fast zwei Drittel (60 Prozent) sind nicht auf einen bestimmten Unternehmenstyp festgelegt. Jeder Siebte (15 Prozent) möchte in einem Konzern arbeiten. Weitere 14 Prozent würden ein kleines oder mittleres Unternehmen bevorzugen.

ddp


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Zuletzt geändert am 25. Oktober 2003 13:00 von sab

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