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Chronologie: Spektakuläre Rettungsaktionen nach Grubenunglücken

Erinnerungen an "Wunder von Lengede"

Mit spektakulären Rettungsaktionen ist es in der Vergangenheit wiederholt gelungen, bei Grubenunglücken verschüttete Bergleute noch nach mehreren Tagen zu retten. Die bedeutendsten Fälle seit dem "Wunder von Lengede":

  • 24.10.1963 - In einer dramatischen Rettungsaktion werden aus der Eisenerzgrube "Mathilde" in Lengede (Niedersachsen) 14 Tage nach einem Schlammwasser-Einbruch elf Kumpel lebend geborgen. Sie hatten in einem Hohlraum in 62 Metern Tiefe überlebt. 29 Bergleute kommen ums Leben.

  • 04.08.1964 - Mit deutscher Hilfe werden sieben Tage nach einem Erdeinsturz in einem Kalksteinbruch bei Champagnole im französischen Jura 9 der 14 verschütteten Bergleute lebend geborgen.

  • 04.06.1988 - 65 Stunden nach einer Explosion in der Grube "Stolzenbach" in Borken (Hessen) werden 6 der insgesamt 57 verschütteten Bergleute gerettet. 51 Kumpel sterben an Gasvergiftung oder werden von Felsbrocken erschlagen.

  • 19.10.1993 - Nach sechs Tagen werden die letzten 4 der insgesamt 150 in einer Goldmine verschütteten Bergarbeiter lebend geborgen.

  • 26.07.1998 - Ein verschütteter Bergmann wird nach fast zehn Tagen aus dem Talk-Bergwerk in Lassing (Österreich) von einem Kasseler Bohrteam lebend geborgen. Eine zehnköpfige Mannschaft, die am 17. Juli nach einem Schlamm- und Wassereinbruch zu seiner Rettung in die Grube eingefahren war, bleibt in 130 Metern Tiefe verschollen.

  • 26.11.1998 - Sechs bei einem Gewölbeeinsturz in einer Gipsgrube im chinesischen Dongliang (Provinz Hebei) verschüttete Arbeiter werden nach 27 Tagen gerettet. Um zu überleben, hatten die Männer Sickerwasser getrunken und ihre Ledergürtel aufgegessen.

  • 28.07.2002 - Nach 77 Stunden werden neun Männer aus einem überfluteten Schacht der "Que Creek"-Kohlemine der PBS Coals in Somerset (US-Bundesstaat Pennsylvania) lebend geborgen.

  • 18.06.2003 - 4 russische Bergleute werden 40 Stunden nach einer Schlagwetterexplosion in der Kohlengrube "Siminka" als letzte der ursprünglich 22 Verschütteten gerettet. 11 Mann starben, als am 16. Juni ein Stollen eingestürzt war. Einige der Eingeschlossenen konnten sich selbst befreien.

    dpa


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    Zuletzt geändert am 26. Oktober 2003 14:20 von sab

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