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Zehntausende Bürger protestieren in US-Städten gegen Irak-Besatzung

Gegenwind für Präsident Bush nimmt zu

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"Geld für Arbeit, nicht für Krieg": Demonstranten in Washington.

Washington - Mit Transparten wie "Irak = Vietnam" und "Geld für Arbeit, nicht für Krieg" haben in Washington und San Fransciso zehntausende Menschen gegen die US-Besatzung im Irak demonstriert.

Es war die erste große Friedensdemonstration in den USA, seit dem von US-Präsident George W. Bush Anfang Mai erklärten Ende der Hauptkampfhandlungen im Irak. Die Veranstalter in Washington sprachen von etwa 100.000 Teilnehmern aus 145 Städten. Polizisten vor Ort gaben die Zahl dagegen mit 20.000 bis 30.000 an. Die Polizei von Washington gibt keine offiziellen Schätzungen über die Zahl der Teilnehmer bei Demonstrationen heraus.

"Massenvernichtungswaffen: Eine Menge heißer Luft"

"Wir müssen Bush klar machen, dass unsere Kinder getötet werden", sagte der Vater eines im Irak gefallenen Soldaten. Andere bezeichneten Bush angesichts der im Irak nicht gefundenen Massenvernichtungswaffen als Lügner. "Massenvernichtungswaffen: Eine Menge heißer Luft", stand auf Ballons, die die Menschen mit sich führten. "Wir müssen damit aufhören, uns über das Leiden in anderen Ländern sorgen zu machen und Milliarden von Dollar für den Irak auszugeben, so lange das Geld hier für Arbeitsplätze gebraucht wird", sagte ein Bürger Washingtons, der angab, dass sein Bruder in Bagdad stationiert sei.

Ein Jahr vor der Präsidentenwahl steht Bush angesichts der Entwicklung im Irak innenpolitisch erheblich unter Druck. Die Kosten des Einsatzes verschlingen Milliardensummen und beinahe täglich kommt es im Irak zu Angriffen auf US-Soldaten. Seit Anfang Mai wurden dort 108 US-Soldaten getötet. Hatten sich damals in Umfragen noch rund 80 Prozent der Befragten für Bush ausgesprochen, sind es nach einer Erhebung aus diesem Monat nur noch 56 Prozent.

Reuters - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 26. Oktober 2003 08:45 von sab

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