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zurückblättern  ... Wolfowitz entgeht Anschlag in Bagdad

Der arabische Sender El Dschasira berichtete, Unbekannte hätten etwa zur gleichen Zeit das Haus von Innenminister Nuri Badran in Bagdad mit Granaten angegriffen. Dabei sei niemand verletzt worden, meldete der Sender unter Berufung auf irakische Polizisten.

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Gefährliche Stippvisite: Paul Wolfowitz bei US-Truppen im Irak.

"Werden Mission zu Ende führen"

Wolfowitz sagte nach dem Angriff auf das Hotel: "Dieser terroristische Akt wird uns nicht davon abhalten, unsere Mission zu Ende zu führen, die darin besteht, dem irakischen Volk zu helfen, sich von jener Sorte Krimineller zu befreien, die das tat, und das amerikanische Volk vor dieser Art Terrorismus zu schützen."

Der Vizeverteidigungsminister, der das Land zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten besucht, war nach dem Anschlag aus dem Hotel gebracht worden. Das ehemalige Staatshotel, in dem nach Augenzeugenberichten Zimmer im 6., 7. und 8. Stockwerk getroffen wurden, sei evakuiert worden, hieß es. Laut CNN wurde die Nordseite des Hotels getroffen, in der auch Wolfowitz untergebracht war.

Ferngezündeter Raketenwerfer

Der Anschlag wurde nach Polizeiangaben mit einem ferngezündeten Raketenwerfer verübt. Ein Kleinlastwagen habe in der Nähe des Hotels einen Anhänger abgekoppelt und sei weitergefahren, berichteten irakische Polizisten. Die Insassen des Fahrzeugs hätten dann mit einer Fernzündung den Raketenwerfer auf dem Anhänger in Gang gesetzt. Die Polizisten hätten das Feuer auf den Pick-up eröffnet, der mit hoher Geschwindigkeit davonfuhr. Aus dem Fahrzeug sei zurückgeschossen worden, zwei Polizisten seien dabei verletzt worden.

Die Umgebung des Hotels, das 1980 während der Herrschaft des inzwischen entmachteten irakischen Präsidenten Saddam Hussein erbaut worden war und heute auch von US-Militärs und -Zivilangestellten genutzt wird, wurde noch weiträumiger als sonst abgeriegelt. Das Raschid-Hotel war bereits am 27. September Ziel eines Granatenangriffs - damals wurde aber niemand verletzt.

Tödlicher Zwischenfall in Bagdad: Taxi von Panzer überrollt

Zum Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan wurde die nächtliche Ausgangssperre in Bagdad am Sonntag aufgehoben. Die US- Verwaltung trage damit auch der verbesserten Sicherheitslage in der irakischen Hauptstadt Rechnung, hatte der Vorsitzende des Bagdader Stadtrates, Adnan Abdul Sahib Hassan, am Freitag dazu mitgeteilt.

Am Samstag wurden bei Angriffen auf US-Truppen im Irak drei Zivilisten getötet und zwei Zivilisten sowie acht US-Soldaten verletzt. Im Westen Bagdads überrollte ein US-Schützenpanzer ein Taxi, nachdem er von Unbekannten beschossen worden war. Drei Insassen des Taxis starben, zwei weitere, darunter ein Kind, wurden verletzt, wie Augenzeugen und Krankenhausärzte berichteten. Im Osten Bagdads wurden drei US-Soldaten bei einem Angriff von Untergrund-Kämpfern verletzt. In der Nähe von Saddams Heimatstadt Tikrit wurde ein US- Kampfhubschrauber mit Panzerfäusten angegriffen und stürzte ab. Dabei wurden nach Angaben des US-Militärs fünf Soldaten verwundet.

dpa - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 26. Oktober 2003 13:00 von sab

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