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Neue Regeln für Internet-Einwahlprogramme angewandt

Behörde stoppt 400.000 Dialer

Bonn - Die Regulierungsbehörde hat zum ersten Mal die neuen Regeln zum Schutz vor unseriösen Einwahlprogrammen und 0190er-Nummern angewandt und fast 400.000 Dialer-Programme gestoppt.

Allen Internet-Zugangsprogrammen eines großen Anbieters sei rückwirkend die Registrierung entzogen worden, teilte die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) am Montag in Bonn mit. Die betroffenen kostenpflichtigen Rufnummern müssen demnach abgeschaltet werden, Rechnungen dürfen nicht mehr gestellt werden. Insgesamt sind von der Abschaltung 398.791 so genannte Dialer betroffen, die auf dem heimischen Rechner eine teure Nummer zur Internet-Einwahl anwählen und dann über die Telefonrechnung bezahlt werden müssen.

Mängel ans Licht gebracht

Die Regulierungsbehörde werde es "nicht hinnehmen, dass mittels mangelhafter Einwahlprogramme die Belange von Kunden beeinträchtigt werden", erklärte Behördenchef Matthias Kurth. Die Dialer, deren Registrierung nun zurückgenommen worden sei, "entsprechen nicht den Mindestanforderungen, die im Hinblick auf Transparenz und Verbraucheraufklärung zu fordern sind". Die Hinweise von Verbrauchern und stichprobenartige Kontrollen hätten diese Mängel ans Licht gebracht. Im Dialer-Markt werde "keine Grauzone hingenommen", erklärte Kurth.

Die RegTP hatte vor zwei Monaten neue Mindeststandards für die umstrittenen Programme veröffentlicht. Die Software, die oft unbemerkt kostspielige Verbindungen über das Internet aufbaut, muss den Kunden demnach künftig darauf aufmerksam machen, dass sie installiert wird oder aktiv ist. Grundlage ist das Mitte August in Kraft getretene Gesetz zur Bekämpfung des Missbrauchs von 0190er/0900er-Nummern, das auch Preisobergrenzen für diese Angebote vorsieht.

AFP


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...dass Hans-Dietrich Gentscher am 3. Nov. 2003 in Mainz über die EU- Erweiterung informiert

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Zuletzt geändert am 27. Oktober 2003 15:50 von aj

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