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Staatsanwaltschaft: Verdacht auf fahrlässige Tötung

Anklage gegen Autobahn-Raser

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Am Fahrbahnrand der Autobahn 5 bei Karlsruhe sind zwei Kreuze zu sehen: Diese weisen auf einen Unfall hin, bei dem am 14. Juli 2003 eine 21 Jahre alte Frau und deren zweijährige Tochter getötet wurden. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den Karlsruher Autobahnraser erhoben, der den Unfall verursacht haben soll.

Karlsruhe - Die Staatsanwaltschaft hat am Montag Anklage gegen den mutmaßlichen Karlsruher Autobahnraser erhoben. Wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung, fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht soll sich der DaimlerChrysler- Mitarbeiter vor dem Amtsgericht Karlsruhe verantworten.

Laut Anklage verursachte der 34-Jährige auf der Autobahn 5 durch Raserei den Tod einer Mutter und ihrer Tochter. Er habe den Unfall bemerkt, sei aber trotzdem ohne anzuhalten weitergefahren. Der Beschuldigte selbst bestreitet eine Beteiligung an dem Unfall vom 14. Juli. Am Montagmorgen hatte Oberstaatsanwalt Peter Zimmermann zunächst ausdrücklich betont, ein Beschluss zur Anklageerhebung sei noch nicht gefallen. Zwei Stunden später revidierte er dies. Mit einem Prozessbeginn wird frühestens in einigen Wochen gerechnet.

Mit 220 bis 250 km/h

Der Beschuldigte soll sich in einem Mercedes-Benz mit 220 bis 250 Stundenkilometern dem Kleinwagen der 21-jährigen Frau genähert haben. Unter "grober Außerachtlassung der im Straßenverkehr erforderlichen Sorgfalt" sei der 34-Jährige "bis auf wenige Meter an den KIA herangefahren, um an diesem noch auf dem äußersten linken Rand der linken Fahrspur vorbeifahren zu können". Die Frau hatte ihr Lenkrad nach rechts gerissen und die Kontrolle über den Wagen verloren. Das Auto schleuderte nach rechts in einen Wald und prallte gegen mehrere Bäume. Die Frau und ihre zweijährige Tochter waren sofort tot.

Der Beschuldigte gibt zu, am Morgen des 14. Juli auf der A 5 unterwegs gewesen zu sein. Von dem Unfall habe er aber nichts bemerkt. Die Ermittler halten ihn auf Grund von Zeugenaussagen und Gutachten für überführt.

"Die Beweisführung ist nicht einfach"

Die Ankläger haben keine Beweise dafür, dass sich beide Fahrzeuge berührten. Daher gilt es unter Rechtsexperten als ungewiss, ob dem Beschuldigten nachgewiesen werden kann, dass er den Unfall überhaupt wahrgenommen habe. "Die Beweisführung ist nicht einfach", räumte Zimmermann ein. Eine Verurteilung sei aber auch ohne den Nachweis einer Kollision möglich.

dpa - Foto: dpa

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...dass Hans-Dietrich Gentscher am 3. Nov. 2003 in Mainz über die EU- Erweiterung informiert

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Zuletzt geändert am 27. Oktober 2003 13:51 von aj

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