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Nach radikaler Rede des Kölner Erzbischofs:

Strafanzeigen gegen Kardinal Meisner gestellt

Köln - Nach umstrittenen Äußerungen von Kardinal Joachim Meisner haben der Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST) und ein katholischer Pater Strafanzeigen gestellt. Der Erzbischof hatte in einem Referat gesagt, die europäische Werteordnung sei durch Drogensüchtige, Terroristen sowie Wissenschaftsgläubige gefährdet und hatte zugleich Homosexualität indirekt verurteilt.

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Es handele sich um eine "rüde Attacke" und eine herabwürdigende Beleidigung einer Vielzahl von Bürgern, kritisierte KLuST. Meisner habe Homosexuelle mit Terroristen verglichen. Angesichts der Position des Kölner Kardinals in der Weltkirche sei es auch angebracht, von einem "bewusst herbeigeführten Affront" gegenüber den homosexuellen Menschen weltweit zu sprechen. Der Kölner Lesben- und Schwulenverband (LSVD) habe sich entschlossen, die Strafanzeige zu unterstützen.

LSVD-Sprecher Frank Pohl sagte, Meisner habe zu den "billigsten politischen Mitteln" gegriffen, um die Position der deutschen Bischöfe zu verbessern. Innerhalb der katholischen Kirche wolle man "durch das Image von Hardlinern und mit kernigen Parolen" an Terrain gewinnen.

"Todeskeime ausschwitzen"

Nach Angaben des Erzbistums hatte Meisner in seinem Referat indirekt auch die Homosexualität verurteilt, die der Schöpfungsordnung widerspreche. Der Mensch solle nicht "aus Zweckmäßigkeitsberechnungen Moral erfinden". In Meisners Referat, das er in Budapest vor Katholiken gehalten hatte, hieß es weiter: "Unsere europäische Gegenwart trägt darum auf vielfältige Weise solche Todeskeime in sich, die den gesunden Organismus vergiften, ja zum Kollabieren kommen lassen." Die Frage laute, so der Kardinal: "Kann der europäische Mensch aus eigener Kraft all diese Gifte ausschwitzen oder überwinden.".

Auch ein katholischer Pater zeigte den Kardinal an

Dem Kölner "Express" zufolge erstattete auch der katholische Pater Norbert Szuwart vom Orden der Mariaviten in Köln Strafanzeige gegen Meisner. Demnach solle die Staatsanwaltschaft prüfen, ob ein Anfangsverdacht auf Volksverhetzung und Diffamierung von Minderheiten vorliege. Ein Sprecher des Erzbistums wollte sich zu den Entwicklungen zunächst nicht äußern.

dpa; Archivbild: dpa

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Zuletzt geändert am 29. Oktober 2003 23:50 von jo

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