[an error occurred while processing this directive]
IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Mi 29.10.2003

 Nachrichten

   vom 29.10.03

Sonnensturm drosselt den Flugverkehr
Kinostarts: Luther, Lopez und Dalai Lama
Elf Kumpel lebend aus Bergwerk geborgen
Napster-Comeback:
Bei Bezahlung Musik

Strafanzeigen gegen Kardinal Meisner
ADAC-Test: Schwere Mängel bei Busreisen
Geldsorgen: Jeder
3. erwartet Einbußen

Superlative für
Wein-Jahrgang 2003

Kalifornien: Polizei sucht Brandstifter
Spinnennetz führt zu Schneefall-Meldung
Wetter: Wechselhaft
mit vielen Wolken

Foto des Tages


 Sport



 Magazin

 Internet

[?]

zurückblättern  ... Sonnensturm verursacht Verspätungen

Einige Sprechfunkverbindungen gestört

Einige Sprechfunkverbindungen zu den Piloten seien gestört und einzelne Flugzeuge für wenige Sekunden nicht auf den Radarschirmen der Lotsen dargestellt worden, berichtete Raab. Ernste Sicherheitsprobleme gebe es bislang aber nicht. In den nächsten Tagen sei mit weiteren Verspätungen im Luftverkehr zu rechnen, da sich das Phänomen verstärke. Die DFS erwäge weitere Kapazitätseinschränkungen vor allem im von München aus kontrollierten süddeutschen Luftraum.

Gigantische Teilchenwolke ins All geschleudert

Die zurzeit außergewöhnlich aktive Sonne hatte am Dienstag eine gigantische Wolke elektrisch geladener Teilchen ins All geschleudert. Es handelt sich nach Daten der US-Raumfahrtbehörde NASA um den drittgrößten derartigen Ausbruch seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1976. Der US-Ozean- und Atmosphärenforschungsbehörde NOAA in Boulder (US-Staat Colorado) zufolge ist die Wolke 13 Mal größer als die Erde. Nach Messungen des Geoforschungszentrums Potsdam erreichte sie am frühen Mittwochmorgen unseren Planeten und störte das Erdmagnetfeld erheblich.

Stromversorgung und Telekommunikation anfällig

Dieser schwere "geomagnetische Sturm" kann Satelliten, Kommunikationsverbindungen, die Navigation und - vor allem großräumige - Stromnetze beeinträchtigen. Der Funkverkehr auf der sonnenbeschienenen Seite der Erde könne für mehrere Stunden unterbrochen werden, warnte die NOAA. Ein derartiger "Radio Blackout" ist nach Daten der Behörde etwas seltener als einmal im Jahr zu erwarten. Am Nachthimmel können vermehrt Polarlichter auftreten, die in Extremfällen und bei klarem Himmel noch weit im Süden bis auf Höhe von Mailand sichtbar sind.

Sturm in der vergangenen Woche verlief glimpflich

Bereits in der vergangenen Woche hatte die NOAA von einem starken Sonnen-Ausbruch berichtet. Der resultierende geomagnetische Sturm verlief jedoch glimpflich. Berichte über große Störungen wurden nicht bekannt. Nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam ist die derzeitige Aktivität der Sonne außergewöhnlich, da das Maximum der periodisch schwankenden Sonnenaktivität bereits drei Jahre zurückliegt. Die Flugsicherung hat bereits bei früheren Sonnenstürmen Beeinträchtigungen ihrer Technik festgestellt. Bei dicht geschlossenen Wolkendecken sei die Wirkung oft schwächer.

dpa - Foto: dpa


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


[an error occurred while processing this directive]
...dass Hans-Dietrich Genscher am 3. Nov. 2003 in Mainz über die EU- Erweiterung informiert

[an error occurred while processing this directive]

Zuletzt geändert am 29. Oktober 2003 14:54 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum