[an error occurred while processing this directive]
IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Tabellen    Sportfoto    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

[?] [?]

Pokal-Pleiten für BVB, Schalke, Hannover, 1860 und Frankfurt

Erste Siege für Gladbach und HSV

Anklicken zum Vergrößern
Die Mönchengladbacher Spieler jubeln mit ihrem Maskottchen zu den Fans.

Der Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach haben ihren Trainern Klaus Toppmöller und Holger Fach die ersten Siege beschert, für fünf weitere Fußball-Bundesligisten war am Mittwoch in der zweiten Runde des DFB-Pokals dagegen Endstation.

Während der HSV 4:2 (0:0) bei Zweitligist SpVgg Unterhaching gewann und Gladbach die "Not-Elf" von Borussia Dortmund mit 2:1 (2:0) bezwang, blamierten sich Hannover 96, 1860 München, Eintracht Frankfurt und Schalke 04 mehr oder weniger heftig. Hannover verlor im Niedersachsen-Derby bei Regionalligist Eintracht Braunschweig 0:2 (0:0) und bringt damit Trainer Ralf Rangnick immer mehr in Bedrängnis.

Besonders deftige Schlappe für Schalke

Anklicken zum Vergrößern
Geschlagen: Der Dortmunder Stefan Reuter wälzt sich nach einem Foul auf dem Rasen.

Eintracht Frankfurt unterlag im heimischen Waldstadion Zweitligist MSV Duisburg 1:2 (1:1, 1:1) nach Verlängerung. Schalke 04 verpasste den Achtelfinal-Einzug durch eine besonders deftige Schlappe. Das Team von Startrainer Jupp Heynckes verlor beim Ligakonkurrenten SC Freiburg allerdings erst nach Verlängerung 3:7 (3:3, 1:2).

1860 München hatte bei Zweitliga-Spitzenreiter Alemannia Aachen 4:5 im Elfmeterschießen das Nachsehen, nachdem es nach Verlängerung 1:1 (1:0) gestanden hatte. Keine Blöße gab sich dagegen Bundesliga-Tabellenführer Bayer Leverkusen beim 5:0 (2: 0)-Sieg bei Zweitligist Union Berlin. Allerdings kommen von den 16 Achtelfinalisten damit gerade einmal die Hälfte aus der Bundesliga.

Nicht mit Ruhm bekleckert

Zweitligist Karlsruher SC kassierte derweil im badischen Derby bei Drittligist TSG Hoffenheim eine 0:4 (0:1)-Schlappe. KSC-Ligakonkurrent SpVgg Greuther Fürth bekleckerte sich ebenfalls nicht mit Ruhm, gewann aber 2:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung bei Regionalligist Sportfreunde Siegen.

In Unterhaching stellten die bis dahin harmlosen Hamburger nach dem Führungstreffer für die Gastgeber durch Mark Römer (53.) mit drei Toren innerhalb von neun Minuten das Spielgeschehen auf den Kopf. David Jarolim (58.), Marcel Maltritz (61.) und Mehdi Mahdavikia (67.) drehten das Spiel zu Gunsten der Toppmöller-Truppe, Bernardo Romeo setzte mit dem 4:1 (73.) noch einen drauf. Dem Zweitligisten gelang durch Francisco Copado (79., Handelfmeter) nur noch eine Resulatsverbesserung.

Nicht den Hauch einer Chance

Union hatte gegen Bayer nicht den Hauch einer Chance. Die Tore für die Werkself erzielten Hanno Balitsch (1.), Dimitar Berbatow (24./65.), Daniel Bierofka (62.) und Robson Ponte (74.). Die Tore in Mönchengladbach markierten Igor Demo (11.) und Joonas Kolkka (24. ). Der BVB, der ohne zwölf verletzte Profis angetreten war und nach dem 0:3 in Bochum die zweite Pleite in Folge kassierte, kam durch einen Foulelfmeter von Jan Koller (88.) nur zum Anschlusstreffer.

Hannover blieb auch im fünften Pflichtspiel ohne ihren Regisseur Jan Simak sieglos. Nach dem 1:0 für die Gastgeber durch Jacob Thomas (46.) entschied Jürgen Rische in der 90. Minute per Foulelfmeter die Partie.

Kantersieg der Freiburger

Für den Kantersieg der Freiburger in der Verlängerung sorgten Zlatan Bajramovic in der 105. Minute per Foulelfmeter, zweimal Soumaila Coulibaly (108., 112.) sowie Alexander Iaschwili (116.). Mit einem Foul an Ellery Cairo hatte Gustavo Varela den Elfmeter zum 3:4 verursacht. Im Anschluss an diese Aktion sah der Mittelfeldspieler "Gelb-Rot". In der regulären Spielzeit hatten Christian Poulsen (37.), Sergio Pinto (63.) und Filip Trojan (68.) für die Gäste getroffen. Die Freiburger waren durch Coulibaly (8.) und Iaschwili (42.) zweimal in Führung gegangen. Die Verlängerung erzwang Dennis Kruppke (84.).

Den Duisburger Siegtreffer in Frankfurt erzielte Abdelaziz Ahanfouf in der 110. Minute. Markus Kreuz hatte bereits nach vier Minuten für den Führungstreffer der Gastgeber gesorgt. Den Ausgleich markierte Sekunden vor der Halbzeit der Brasilianer Caca mit einem Freistoß in den Winkel.

Im Elfmeterschießen durchgesetzt

Aachen setzte sich dank Torhüter Stephan Straub im Elfmeterschießen gegen die Sechziger durch. Straub wehrte den letzten Münchner Elfmeter des Schweizers Remo Meyer ab, die fünf Aachener Schützen hatten gegen den Ex-Alemannen Andre Lenz im "Löwen"-Tor allesamt getroffen.

Bereits am Mittwoch hatten sich sechs Teams für das Achtelfinale qualifiziert. Hertha BSC Berlin setzte sich im Elfmeterschießen bei Hansa Rostock durch und rettete Trainer Huub Stevens damit zumindest vorerst den Job. Ebenfalls ins Elfmeterschießen musste Rekord-Pokalsieger Bayern München im Derby gegen den 1. FC Nürnberg. Werder Bremen bezwang den VfL Wolfsburg 3: 1 nach Verlängerung, der VfB Stuttgart gewann bei Wacker Burghausen 1:0, der 1. FC Köln bei den Amateuren des VfL Wolfsburg ebenso mit 3:2 wie der VfB Lübeck beim FC St. Pauli.

Die Auslosung für das Achtelfinale (2./3. Dezember) findet am kommenden Sonntag in der ZDF-Sportreportage (ab 17.10 Uhr) statt. Als Glücksfee fungiert Weltmeisterin Maren Meinert.

sid - Fotos: dpa


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


[?]

Zuletzt geändert am 30. Oktober 2003 08:07 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum