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Schweizer Patrick Habegger schwer gestürzt

Hackl vor Weltcup-Start mit Problemen

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Hackl (37) hatte erhebliche Probleme mit seinem neuen Schlitten.

Altenberg - Angeführt vom dreimaligen Olympiasieger Georg Hackl, starten die deutschen Erfolgs-Rodler mit einem Debütanten und neuem Rotationssystem in zwei Wochen in die Weltcup-Saison.

Nach der dritten und abschließenden Qualifikation am Freitag in Altenberg, wo der Schweizer Patrick Habegger schwer stürzte, nominierte Bundestrainer Thomas Schwab fünf Männer, vier Frauen und drei Doppelsitzer. Darunter mit Patrik Dietzsch aus Oberwiesenthal einen Neuling, der in Altenberg sogar den schwächelnden Berchtesgadener Hackl hinter sich lassen konnte. Der 37-Jährige hatte erhebliche Probleme mit seinem neuen Schlitten.

Habegger wurde nach seinem Sturz in der Kunsteisrinne mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Dresden geflogen. Der 21- Jährige sei nicht bei Bewusstsein gewesen, meinte Schwab. Es sei für alle "schwierig gewesen, nach so einem Unfall" weiterzufahren.

"Das passt ihm natürlich auch nicht"

Mit dem Abschneiden des "gesetzten" Hackl, der sich bereits bei der zweiten internen Ausscheidung dem Oberhofer Duo Jan Eichhorn und David Möller ausgerechnet auf seiner Hausbahn am Königssee hatte geschlagen geben müssen, sei der Berchtesgadener selbst nicht zufrieden. "Das passt ihm natürlich auch nicht", so Schwab. In 1:11,48 Minuten lag Hackl nach zwei Durchgängen deutlich hinter dem Schnellsten, Denis Geppert (Oberwiesenthal/1:10,71).

Neben Geppert lösten erwartungsgemäß Möller (1:10,92) und Eichhorn (1:10,95), der die ersten beiden Qualifikationen gewonnen hatte, das Weltcup-Ticket. Eine Garantie ist dies für die acht Rennen allerdings nicht. Denn Bundestrainer Schwab will sich nach einem Rotationssystem Änderungen von Wettbewerb zu Wettbewerb vorbehalten.

Bender soll Serie der "fantastischen Vier" fortsetzen

Erwischt hat es entsprechend bei den Frauen bereits mit Barbara Niedernhuber (Königssee) die WM-Dritte von Sigulda. Während die Bayerin beim Weltcup-Start in Lettland das Quartett komplettieren wird, soll beim Heimrennen in Altenberg am 22./23. November Gabi Bender (Königssee) die Serie der "fantastischen Vier" fortsetzen. Bei der Qualifikation auf der schwierigen sächsischen Kunsteisbahn wurde Bender Vierte in 1:08,55 hinter Weltcup-Starterin Anke Wischnewski (Oberwiesenthal/1:08,15) sowie den Olympiasiegerinnen Silke Kraushaar (Oberhof/1:08,22) und Sylke Otto (Oberwiesenthal/1:08,25). Niedernhuber (1:08,81) kam nicht über Rang 5 hinaus.

Die "gesetzten" Olympiasieger Patric Leitner/Alexander Resch (Königssee/Berchtesgaden) dominierten wie vor einer Woche am Königssee auch in Altenberg. Dahinter schafften André Florschütz/Torsten Wustlich (Oberhof/Oberwiesenthal) und die Altenberger Sebastian Schmidt/André Forker den Sprung auf den Weltcup-Zug.

dpa - Archivfoto: dpa


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Zuletzt geändert am 31. Oktober 2003 15:53 von aj

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