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Bergung zwei Tage nach dem Absturz abgeschlossen:

Leichen nach Jet-Absturz gefunden

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Mit einem Bagger wurden in Brannenburg die Trümmer des abgestürzten Alpha- Jets verladen.

Brannenburg - Zwei Tage nach dem Absturz des Alphajets am Alpenrand bei Brannenburg sind die Bergungsarbeiten beendet worden. Alle von der Staatsanwaltschaft Traunstein (Bayern) sichergestellten Wrackteile wurden zu einer Bundeswehrkaserne im Ort gebracht.

Die Leichen der am Donnerstagabend geborgenen Piloten im Alter von 44 und 48 Jahren kamen zur Obduktion nach München. Die Absturzursache war auch am Freitag noch völlig ungeklärt. Der dem Getränkehersteller "Red Bull" gehörende Alphajet war am Mittwoch abgestürzt. Die völlig entstellten Leichen der beiden Insassen saßen bei ihrer Bergung aus mehreren Metern Tiefe noch in ihren Sitzen in der Pilotenkanzel.

Mit 500 km/h fast senkrecht ins Erdreich

Nach den Ermittlungen bohrte sich der Alphajet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 Stundenkilometern fast senkrecht ins Erdreich. "Das Torf-Lehmgemisch wirkte wie ein Gummipuffer", sagte der Rosenheimer Polizeisprecher Dieter Bezold. Die beiden Triebwerke des Jets hätten dennoch rund 3,5 Meter tief im Boden gesteckt.

Nach Aussagen von Augenzeugen soll der Alphajet bei seinem Absturz relativ leise gewesen sein. "Daraus lässt sich aber nicht schließen, ob etwa die Triebwerke ausgeschaltet oder defekt waren", sagte Bezold. Der Polizeisprecher verwies darauf, dass im Rahmen der Abnahmeflüge bestimmte Manöver notwendig waren. Am Freitag stand endgültig fest, dass die Unglücksmaschine über keine Schleudersitze verfügte. Auch Black Box oder Voicerecorder hätten sich nicht an Bord gefunden. Dies dürfte die Ermittlungen zur Absturzursache erheblich erschweren.

Dritter Einweisungsflug wurde zum Verhängnis

Der 1994 von der Bundeswehr außer Dienst gestellte Alphajet war in Oberpfaffenhofen bei München von einer Wartungsfirma generalüberholt worden. In fünf Einweisungsflügen sollte sich der beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beschäftigte 44-Jährige mit den Flugeigenschaften der Maschine vertraut machen, um den Jet danach als Gutachter des Luftfahrtbundesamtes (LBA) für den Flugbetrieb zuzulassen.

Der dritte dieser Einweisungsflüge wurde den beiden Piloten zum Verhängnis. Der 48 Jahre alte Pilot aus dem oberbayerischen Waakirchen (Landkreis Miesbach) war Mitarbeiter der Wartungsfirma. Sein verheirateter Kollege stammt aus Cremlingen in Niedersachsen.

Erde mit Kerosin verseucht

Die Ermittlungen zur Absturzursache führt die Rosenheimer Kripo in enger Abstimmung mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU). Bis zur Klärung dieser Frage müssen nach einer LBA-Verfügung sämtliche zivil zugelassenen Alphajets am Boden bleiben. Das am Unglücksort mit Kerosin verseuchte Erdreich wird abgetragen und als Sondermüll beseitigt.

dpa - Foto: dpa

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...dass Hans-Dietrich Genscher am 3. Nov. 2003 in Mainz über die EU- Erweiterung informiert

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Zuletzt geändert am 31. Oktober 2003 08:14 von aj

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