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Juso-Chef warnt vor Akademikersteuer:

SPD-Politiker liebäugeln mit Studiengebühren

Berlin - In der rot-grünen Koalition mehren sich die Stimmen für die Einführung von Studiengebühren. Grünen-Chef Reinhard Bütikofer und SPD-Vorstandsmitglied Sigmar Gabriel zeigten sich den Vorschlag aufgeschlossen. Der sozialdemokratische Politiker Hubertus Heil vom SPD-Netzwerk jüngerer SPD-Abgeordneter plädierte für eine nachgelagerte Abgeltung.

"Man kann schon diskutieren, ob Leute, die auf Grund einer steuerlich finanzierten Ausbildung einen guten Job haben, der Hochschule ein Stück zurückgeben", sagte Heil. Juso-Chef Niels Annen erhob scharfen Widerspruch.

Grüne: Debatte unvermeidlich

Grünen-Chef Reinhard Bütikofer sagte, mittel- und langfristig komme man "nicht um eine Debatte über Studiengebühren und ähnliche Instrumente" herum. Wie die SPD-Politiker verwies er aber darauf, dass Studiengebühren nicht den Zugang zum Studium behindern dürften.

Jusos: Abschreckende Wirkung

Annen kritisierte den Vorstoß von Politikern aus den Reihen seiner Partei. "Die Beschlusslage ist eindeutig, Studiengebühren lehnen wir ab", sagte der Juso-Chef. Eine Akademikersteuer, wie sie von Heil propagiert werde, widerspreche dem Ziel der Bundesregierung, die Zahl der Studienanfänger deutlich zu erhöhen. Zudem würden durch Studiengebühren junge Leute aus unteren Einkommensschichten vor der Aufnahme eines Studiums abgeschreckt, betonte Annen.

Monika Hinner (ddp)

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Zuletzt geändert am 1. November 2003 15:45 von jo

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