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So 02.11.2003

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   vom 02.11.03

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zurückblättern  ... Begeisterndes Finale knapp verloren

Bester Werfer beim entthronten Pokalverteidiger war Christian Zeitz (Kiel/8). Bei den Spaniern traf Ion Belaustegui (Hamburg/9) am häufigsten. Den dritten Platz sicherte sich Europameister Schweden durch ein 24:21 (13:10) im "kleinen Finale" gegen Weltmeister Kroatien. Am Vortag hatte Olympiasieger Russland das Spiel um Platz fünf mit 32:30 (14:14) gegen den WM-Dritten Frankreich gewonnen.

Unglücksrabe Behren erlitt wieder Kreuzbandriss

"Ich kann mit den Leistungen in den letzten Spielen sehr gut leben. Als die Einsatzbereitschaft größer geworden ist, sind wir erfolgreicher geworden", sagte Bundestrainer Heiner Brand. Zu Buche standen die 25:30-Auftaktniederlage gegen Schweden, der 36:22- Kantersieg gegen Russland und das glückliche 31:28 nach Siebenmeter- Werfen gegen Kroatien. Auch mit der Reintegration von Daniel Stephan (Lemgo) und Frank von Behren (Gummersbach) war Brand zufrieden. Doch der von Mannschaftsarzt Ulrich Dobler diagnostizierten Kreuzbandriss trübte das positive Fazit. Unglücksrabe Behren hatte gerade einen Kreuzbandriss überstanden, der ihn die WM-Teilnahme gekostet hatte.

Brand bindet sich bis 2008 - und beendet Spekulationen

Brand stand beim Supercup weit mehr im Mittelpunkt als seine Mannschaft. Durch die vorzeitige Verlängerung seines bis 2005 datierten Vertrages um weitere drei Jahre hat der 78er Weltmeister jegliche Diskussionen um einen Wechsel zu einer Vereinsmannschaft abrupt beendet. Wegen des nach Olympia zu erwartenden Umbruchs durch den avisierten Rücktritt einiger Stammspieler hatte der 51-jährige Gummersbacher den Sinn seiner Tätigkeit bis 2005 in Frage gestellt. "Einen totalen Neuaufbau wird es nicht geben, aber eine gewisse Umstrukturierung. Ich bin bereit, ein schlagkräftiges Team zu bilden, auch nach den Olympischen Spielen 2004", erklärte er.

Allerdings ließ Brand offen, ob er vom 1. Januar 2009 an nicht doch noch Vereinstrainer wird. "Vielleicht ergibt sich nach meiner Tätigkeit beim DHB noch was im Ausland. Mal sehen, wie rüstig ich noch bin, wenn der Vertrag ausläuft. Dann habe ich ein gewisses Alter erreicht. Ob ich dann noch an der Bank herumtanzen muss, weiß ich nicht. Aber Otto Rehhagel trainiert ja auch noch."

"Er war unsere erste und einzige Wahl"

Mit dem "Rentenvertrag" inklusive erhöhter Bezüge hat der DHB einen unerwartet raschen Erfolg im Poker um den umworbenen Brand gelandet. "Er war unsere erste und einzige Wahl", sagte DHB-Präsident Ulrich Strombach, der mit seinem Verband dank einer sechsstelligen Garantiesumme durch den Ausrichter mit einem erklecklichen Plus aus dem Supercup geht. Als besonderen Anreiz bei den Vertragsgesprächen führte Strombach die deutsche Bewerbung um die EM 2006 und 2008 ins Feld. Zudem möchte der DHB auch die Männer-WM 2007 ausrichten. Dies aber macht Strombach davon abhängig, ob der Außerordentliche Kongress des Weltverbandes IHF Ende November in Basel Strukturveränderungen beschließt. "Unter den jetzigen Bedingungen bewerben wir uns nicht.".

Martin Kloth, dpa


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Zuletzt geändert am 2. November 2003 21:57 von to

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