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Der Angriff kam sechs Monate nachdem US-Präsident George W. Bush am 1. Mai das Ende der Hauptkampfhandlungen in Irak erklärt hatte. Ein "nicht identifiziertes Geschoss", vermutlich eine Boden-Luft-Rakete, traf den Hubschrauber vom Typ CH-47 "Chinook" auf dem Weg von Falludscha, rund 50 Kilometer westlich von Bagdad, nach Bagdad, wie ein US-Militärsprecher sagte. Ein Augenzeuge sagte, insgesamt seien zwei Geschosse abgefeuert worden. Eines der Geschosse habe den Hubschrauber im hinteren Bereich getroffen und in Brand gesetzt. Der "Chinook" stürzte in ein Feld rund fünf Kilometer südlich von Falludscha.

Rumsfeld ruft zum Durchhalten auf

Die US-Streitkräfte riegelten den Absturzort ab. Mehrere Hubschrauber waren im Einsatz. "Die Suche nach Überlebenden dauert noch an", sagte ein Militärsprecher. Nach Angaben eines weiteren irakischen Augenzeugen wurden Leichenteile in einem Umkreis von mehreren hundert Metern entdeckt. In einer ersten Reaktion auf den schweren Angriff sagte Rumsfeld dem Fernsehsender NBC, die USA würden an ihrer Strategie zur Stabilisierung Iraks und am Anti-Terrorkampf festhalten. Es gehe darum, "den Krieg gegen den Terror zu den Terroristen zu tragen".

Einem US-Militärsprecher zufolge befand sich der abgeschossene Hubschrauber mit einer weiteren Maschine gleichen Typs und 25 Menschen an Bord auf einem Tandemflug von Falludscha nach Bagdad. Der doppelrotorige "Chinook" wird seit rund 40 Jahren von der US-Armee für schweres Gerät und Truppentransporte genutzt, aber auch für das Absetzen von Spezialeinheiten.

Mehr Opfer als während des Krieges

Es handelte sich um den folgenschwersten Angriff auf die US-Armee in Irak seit der Eroberung Bagdads am 9. April. Seit dem offiziellen Ende der Hauptkampfhandlungen am 1. Mai wurden mehr US-Soldaten getötet als während des Irak-Krieges. Für das Wochenende hatte es Warnungen vor Aufrufen zum "Tag des Widerstandes" in Irak gegeben. Es war das vierte Mal, dass Hubschrauber der US-geführten Besatzungstruppen getroffen wurden. Bislang hatte es dabei jedoch keine Opfer gegeben.

Um die Sicherheitslage in Irak in den Griff zu bekommen, wollen die USA den Aufbau der irakischen Sicherheitskräfte beschleunigen. Die Iraker sollten eine größere Rolle für die Sicherheit ihres Landes spielen, erklärte US-Zivilverwalter Bremer am Samstag in Bagdad. Die irakische Polizei solle auf 75.000 Mann aufgestockt werden, die irakische Armee solle bis kommenden September 40.000 Mann umfassen.

Saddam Hussein angeblich noch im Irak

Bremer erklärte weiter, Saddam Hussein sei am Leben und halte sich in Irak versteckt. Seine Verhaftung oder Tötung seien das "oberste Ziel" der US-Streitkräfte. Der US-Oberbefehlshaber in Irak, Ricardo Sanchez, sagte, die fortgesetzten Angriffe gegen die US-Truppen seien vom strategischen Standpunkt aus betrachtet nichts anderes als ein "unbedeutendes Aufflackern von Gewalt".

Die Außenminister von Iraks sieben Nachbarstaaten forderten am Sonntag zum Abschluss ihres Treffens in Damaskus die UNO auf, eine aktivere Rolle in Irak zu spielen. Eine Verurteilung der Besatzung Iraks enthält die Abschlusserkläruing nicht. Der von den USA eingesetzte irakische Außenminister Hoschjar Sebari nahm an dem Treffen nicht teil.

AFP; Fotos: dpa

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...dass Hans-Dietrich Genscher am 3. Nov. 2003 in Mainz über die EU- Erweiterung informiert

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Zuletzt geändert am 2. November 2003 16:42 von jo

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