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BND hält El-Kaida-Hintergrund für wahrscheinlich - Uhrlau:

Bin Laden will "gleiche Augenhöhe" beweisen

Pullach - Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), August Hanning, hält eine Urheberschaft des Terrornetzwerks El Kaida für die Anschlagserie von Istanbul für wahrscheinlich.

Das "typische Szenario" hochprofessionell koordinierter und gleichzeitiger Anschläge weise darauf hin, dass die Attentate "zumindest El-Kaida-Bezug" hätten, sagte Hanning am Donnerstag in Pullach. Allerdings sei der BND "sehr vorsichtig", aufgrund von Bekenneranrufen sofort auf die tatsächliche Urheberschaft zu schließen. Dass sich in den vergangenen Wochen Anschläge in islamischen Ländern häuften, habe "vor allem mit der Logistik" zu tun, da in westlichen Ländern seit den Anschlägen vom 11. September 2001 ein hoher Fahndungsdruck gegen mutmaßliche Terroristen aufgebaut worden sei.

"Sicherlich kein Zeichen der Schwäche"

Zugleich sei es jedoch auch das Ziel militanter Islamisten, moslemische Staaten mit guten Beziehungen zu westlichen Ländern zu schwächen, sagte der BND-Präsident weiter. Sollte sich ein Zusammenhang der jüngsten Anschläge in Istanbul mit El Kaida bestätigen, dann sei dies "sicherlich kein Zeichen der Schwäche" von El-Kaida-Chef Osama bin Laden. "Wir müssen davon ausgehen, dass El Kaida regeneriert und wieder in der Lage ist, große Anschläge auszuführen", fügte Hanning hinzu. Bin Laden selbst spiele dabei jedoch eher die Rolle einer "Symbolfigur".

Gleichwertiger Gegner?

Der Geheimdienstkoordinator der Bundesregierung, Ernst Uhrlau, sagte, die Bin-Laden-Organisation wolle mit der gestiegenen Anschlagsfrequenz in den vergangenen Monaten beweisen, dass sie den USA und seinen Verbündeten im Nahen Osten ein gleichwertiger Gegner sei. Wenn El Kaida dazu fähig sei, zeitgleich zum Treffen von US-Präsident George W. Bush und dem britischen Premierminister Tony Blair mehrere Anschläge zu verüben, solle dies aus Sicht der Organisation "gleiche Augenhöhe" zeigen.

AFP

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Zuletzt geändert am 20. November 2003 14:27 von aj

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