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Experten US-Finanzinvestor zahlte rund 1,5 Milliarden Euro

DaimlerChrysler verkauft MTU

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Der Stuttgarter Automobilkonzern DaimlerChrysler hat den Triebwerkshersteller MTU an den US- Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) verkauft.

Stuttgart - Der Stuttgarter Automobilkonzern DaimlerChrysler hat den Triebwerkshersteller MTU an den US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) verkauft.

Wie DaimlerChrysler am Freitag in Stuttgart mitteilte, habe der Vorstand dem Verkauf zugestimmt. Einen Verkaufspreis nannte der Autokonzern nicht. Branchenkenner gehen von einer Summe von rund 1,5 Milliarden Euro aus. Der Verkauf entspricht der Strategie von DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp, den Konzern auf das Kerngeschäft Auto zu konzentrieren.

Keine Angst vor der Kartellbehörde

Die Transaktion steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung des DaimlerChrysler-Aufsichtsrats und der Kartellbehörde. DaimlerChrysler erwartet allerdings keine Wettbewerbsrechtlichen Probleme, weder in Brüssel noch in den USA. MTU Aero Engines werde seine Programme und Kooperationen, vor allem aber die enge strategische Allianz mit dem US-Triebwerkshersteller Pratt & Whitney unverändert fortsetzen, erklärte DaimlerChrysler.

MTU ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der DaimlerChrysler AG und beschäftigt weltweit über 8300 Mitarbeiter. Im Jahr 2002 setzte MTU 2,2 Milliarden Euro um. Davon entfielen etwa 80 Prozent auf das zivile Triebwerksgeschäft. Der Verkauf an KKR eröffne MTU "neue Möglichkeiten für eine konsequente Weiterentwicklung", heißt es in der Erklärung von DaimlerChrysler. MTU begrüßte den Schritt. KKR sei ein "sehr potenter und finanzstarker neuer Shareholder", sagte ein Unternehmenssprecher der dpa. "Wir gehen davon aus, dass an der strategischen und operativen Ausrichtung von MTU nichts geändert wird", fügte er hinzu.

"Konzentration aufs Automobilgeschäft abgeschlossen"

DaimlerChrysler-Konzernsprecher, Hartmut Schick, kommentierte den Verkauf von MTU an KKR mit der Feststellung: "Damit ist die Konzentration aufs Automobilgeschäft im Wesentlichen abgeschlossen." Der Stuttgarter Konzern hat seit 1998 unter anderem das Telekommunikationsunternehmen Debitel, den Bahnhersteller Adtranz sowie das Debis Systemhaus und den Elektronikhersteller Temic für knapp zehn Milliarden Euro verkauft. Gleichzeitig investierte DaimlerChrysler von 1998 bis heute die gleiche Summe in die Automobilfirmen Mitsubishi, Western Star, Hyundai, Detroit Diesel, McLaren und kaufte für rund drei Milliarden Euro Mercedes-Händler- Betriebe zurück.

"Treibende Kraft bei zivilen und militärischen Triebwerken"

KKR ist einer der führenden privaten Finanzinvestoren weltweit. Die Anlagestrategie konzentriert sich auf Investments in attraktive Unternehmen, um nachhaltige Wertsteigerungen zu erzielen, teilte KKR mit. Das Unternehmen wurde 1976 gegründet und hat in Nordamerika und in Europa mehr als 100 Transaktionen zum Abschluss gebracht. Im deutschsprachigen Raum ist KKR seit 2002 Mehrheitseigner der Demag Holding, in der sieben ehemals zur Siemens AG gehörende Unternehmen zusammengefasst sind. Außerdem gehören zum Portfolio von KKR Wincor Nixdorf (früher Siemens Nixdorf) und Tenovis (früher Bosch Telekom). KKR-Manager Johannes Huth bezeichnete MTU national und international "als eine treibende Kraft bei der Entwicklung, Herstellung und Instandhaltung von zivilen und militärischen Triebwerken".

dpa - Archivfoto: dpa

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Zuletzt geändert am 21. November 2003 13:45 von aj

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