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Bei den Anschlägen auf das britische Generalkonsulat und eine britische Bank waren am Donnerstag 27 Menschen getötet und mehr als 450 verletzt worden. Straw sprach sich in Istanbul für eine Unterstützung der Türkei beim angestrebten EU-Beitritt aus. Er bekräftigte seine Auffassung, dass die Anschläge vom Terrornetzwerks El Kaida verübt worden seien.

Angeblich Informationen über weitere Anschläge

Unter den 27 Todesopfern waren auch vier britische Staatsangehörige, unter ihnen Generalkonsul Roger Short. Bis auf drei sind nach offiziellen Angaben auch alle anderen Todesopfer identifiziert. Außerdem gebe es noch Leichenteile, möglicherweise von den Selbstmordattentätern. Von den 450 Verletzten werden noch knapp 50 in verschiedenen Krankenhäusern der Stadt behandelt.

Das britische Außenministerium warnte vor weiteren Terroranschlägen in der Türkei. Man habe "Informationen darüber, dass weitere Anschläge verübt werden könnten", teilte das Ministerium mit.

"Keinerlei Unterschied zwischen London, Washington, Paris oder Berlin"

Die Terroranschläge in Istanbul haben neben dem Entsetzen über die hohe Zahl der Opfer auch in Berlin und anderswo Spuren hinterlassen. "Die Gefahr ist global", meinten Politiker aller Parteien. "Es gibt keinerlei Unterschied zwischen London, Washington, Paris, Rom oder Berlin, was die Gefährdungslage angeht", sagte ein Mitglied des für die Geheimdienste zuständigen Bundestagsgremiums. "Vorsicht ja - aber keine Panik", meinte ein anderer.

Fatal wäre die Annahme - so CDU-Außenpolitiker Friedbert Pflüger -, Deutschland nehme eine Sonderstellung ein, nur weil das Land sich ebenso wie Frankreich nicht mit Soldaten am Irak-Krieg beteiligt habe. Diese Auffassung findet bei den Sicherheitsbehörden viel Zustimmung.

Auch Deutschland gehört zu den Nationen der "Ungläubigen"

Grundsätzlich, so argumentieren Kundige, gehöre Deutschland ebenso wie die europäischen Nationen zu den "Ungläubigen", denen Osama bin Laden und El Kaida sowie andere Terrorgruppen aus unterschiedlichsten Gründen den Kampf angesagt haben. Die Hintermänner der Terrorakte von Istanbul und ihre Gesinnungsfreunde könnten überall zuschlagen. Es verstehe sich fast von selbst, dass Polizei und Nachrichtendienste noch wachsamer geworden seien als bisher, hieß es. Mit konkreten Erläuterungen hielt man sich allerdings zurück.

Würde Sprenstoffeinfuhr in Deutschland bemerkt?

Auch die Ursachenforschung für die Attentate in der türkischen Metropole wird nicht auf dem öffentlichen Markt betrieben. Nur so viel: Die tödlichen Anschläge seien aus der Sicht islamischer Terroristen gegen "klassische Ziele" erfolgt - jüdische Einrichten, diplomatische Vertretungen und Banken westlicher Staaten. Deshalb seien sie für die Sympathisanten von Terroristen "nachvollziehbar" und überdies logistisch "machbar" gewesen.

In Deutschland, so die Meinung von Experten, würde die Beschaffung oder Einfuhr einer "signifikanten Menge" von Sprengstoff aber vermutlich nicht verborgen bleiben. Beschwören wollte dies am Freitag aber auch niemand.

dpa - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 21. November 2003 15:08 von aj

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