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Mo 08.12.2003
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Bald im Kino: "Sams in Gefahr" als gelungene Fortsetzung der ErfolgsstoryTroll mit der Schweinsnase ist zurück
Mehr als 1,8 Millionen Zuschauer, zwei Deutsche Filmpreise und zwei Bayerische Filmpreise - mit der Kinoadaption von Paul Maars Kinderbuchklassikern über "Das Sams" gelang Regisseur Ben Verbong vor zwei Jahren einer der erfolgreichsten deutschen Kinderfilme. Liebevoll, unterhaltsam und absolut familientauglich brachte der Filmemacher die Abenteuer des frechen Fabelwesens und des schüchternen Herrn Taschenbier auf die Leinwand. Nun kommt die gelungene Fortsetzung, die auf dem fünften "Sams"-Band basiert, ins Kino - und dieses Mal ist das "Sams in Gefahr". Hilfestellung für Sohn der Taschenbiers Eigentlich hatte das "Sams" ja seinen "Papa", Regenschirmdesigner Bruno Taschenbier (Ulrich Noethen) verlassen, nachdem dieser seine angebetete Kollegin Frau März (im Sequel von Ina Weisse gespielt) geheiratet hat und glücklich geworden ist. Doch nun kehrt das Wesen mit der Schweinsnase und den Wunschpunkten im Gesicht nach elf Jahren zurück, um dem schüchternen Sohn der Taschenbiers Martin (Constantin Gastmann) zu helfen. Denn der ist in der Schule - an der sein Vater nun als technischer Leiter arbeitet - ein Außenseiter. Vor allem Martins fieser Sportlehrer Fitzgerald Daume (Dominique Horwitz) drangsaliert den Jungen, wohnt selbst aber noch zu Hause bei Mutti und wird von dieser "Bubi" genannt. Turnlehrer entführt das "Sams" Martin freundet sich unterdessen mit dem "Sams" (ChrisTine Urspruch) an und wünscht sich ohne das Wissen seiner Eltern allerlei Dinge - so etwa, dass seine Mathelehrerin Frau Müller-Klessheim (Jasmin Tabatabai) bei einer Klassenarbeit einschläft und sich danach an nichts mehr erinnern kann. Doch auch die Rollschuh fahrende Sportskanone Daume bekommt Wind von den Fähigkeiten der kleinen rothaarigen Gestalt im blau-gelben Taucheranzug. Der Turnlehrer entführt das "Sams" und lässt sich seine Wünsche erfüllen: Daume wird überraschend zum Direktor befördert, bekommt eine Villa und gewinnt die spröde Kollegin Müller-Klessheim für sich. Zu allem Überfluss entlässt er auch noch Herrn Taschenbier und schmeißt Martin von der Schule. Die Lage scheint aussichtslos - doch dass die Protagonisten am Ende alles zum Guten wenden können, versteht sich von selbst. Nahtlos an ersten Teil angeknüpft Regisseur Verbong hat für das Sequel mit Ulrich Noethen, ChrisTine Urspruch, Armin Rohde als Hundefrisör Anton Mon und Eva Mattes als dessen Gattin Annemarie Rotkohl erneut das bewährte Schauspielteam aus Teil eins vor die Kamera geholt. Neu hinzugekommen sind unter anderen Dominique Horwitz, der einen wunderbaren wasserstoffblonden Fiesling gibt, Constantin Gastmann als Taschenbier Junior sowie als Gäste prominente Schauspieler wie Gottfried John als Schulrat und Rosemarie Fendel als Daumes Mutti. Das Drehbuch verfassten auch dieses Mal Buchautor Paul Maar und Produzent Ulrich Limmer. Mit "Sams in Gefahr" ist es Verbong gelungen, nahtlos an Teil eins anzuknüpfen. Der Streifen mit seiner schönen Ausstattung im Retro-Look ist genauso vergnüglich, bietet aber noch mehr Action und Slapstick-Einlagen. Kindgerecht in Gut und Böse eingeteilt, thematisiert er zudem zeitlose Werte wie Liebe und Freundschaft und am Beispiel Martins das Über-sich-Hinauswachsen. "Sams in Gefahr" ist ein herzerfrischender Film, der in der Vorweihnachtszeit vor allem Jung, aber auch Alt Vergnügen bereiten dürfte. Nathalie Waehlisch, ddp |
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Zuletzt geändert am 8. Dezember 2003 11:47 von sab |
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