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Dienstag, 11. Juni 13

Mosche Katsav und Ferenz MadlBuda­pest - Die unga­rische Polizei hat am Diens­tag einen Paläs­tinen­ser unter dem Ver­dacht fest­genom­men, einen Anschlag auf ein jüdi­sches Museum in Buda­pest geplant zu haben.

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Anschlag in Ungarn verhindert

Buda­pest - Die unga­rische Polizei hat am Diens­tag einen Paläs­tinen­ser unter dem Ver­dacht fest­genom­men, einen Anschlag auf ein jüdi­sches Museum in Buda­pest geplant zu haben.

Mosche Katsav und Ferenz Madl

Israels Prä­sident Mosche Katsav (links) neben seinem unga­rischen Amts­kol­legen Madl.

Die Polizei wies jedoch Mut­maßun­gen zurück, die Fest­nahme könne mit dem Besuch des israe­lischen Staats­prä­siden­ten Moshe Katzav in Ungarn zusam­men­hän­gen, der am Diens­tag in Buda­pest ein­traf. Eben­falls fest­genom­men worden seien zwei Syrer, berich­tete die Nach­rich­ten­agen­tur MTI weiter.

Nach Ansicht von Beobachtern könnte mit dem „jü­dischen Museum” die neue Holo­caust-Gedenkstätte gemeint gewesen sein, die Katzav und sein unga­rischer Kollege Ferenc Madl am Don­ners­tag in Buda­pest ein­wei­hen wollen. Die Polizei kün­digte außer­dem ver­stärkte Poli­zei­prä­senz, Kon­trol­len und Straßen­sper­ren für die Dauer von Katzavs Besuch an. Die Polizei prüfe, ob die drei Verdäch­tigen Ver­bin­dun­gen zum Terror- Netz­werk El-Kaida hätten.

Der 42 Jahre alte unga­rische Staats­bür­ger paläs­tinen­sischer Her­kunft sei in Buda­pest als Zahn­arzt tätig und dort Imam einer Moschee, erklärte Ungarns Poli­zei­chef Laszlo Salgo. Er werde ver­däch­tigt, im Novem­ber ver­gan­genen Jahres ver­sucht zu haben, Spreng­stoff zu besor­gen. Er habe auch einen Bekann­ten beauf­tragt, „ein jüdi­sches Museum” in Buda­pest in die Luft zu spren­gen. Zudem wurden zwei Männer aus Syrien fest­genom­men, aller­dings wegen anderer Delikte. Im Zusam­men­hang mit dem geplan­ten Spreng­stof­fat­ten­tat würden sie vorerst als Zeugen ver­hört, denn ihre Rolle dabei sei unklar, sagte Salgo. Ferner seien am Diens­tag fünf Durch­suchun­gen von Woh­nun­gen und Arbeitsplät­zen in Buda­pest durch­geführt worden. Doch seien dabei weder Spreng­stoff noch Waffen gefun­den worden, sondern ledig­lich Doku­mente, die nun unter­sucht würden.

Die Festnahmen stünden in keinem Zusam­men­hang zu Katzavs Besuch, sagte Salgo. Die Polizei sei vor­heri­gen Hin­wei­sen vom unga­rischen Amt für Staats­sicher­heit nach­gegan­gen. Infor­matio­nen über einen geplan­ten Atten­tats­zeit­punkt oder eine Ziel­per­son hätten nicht vor­gele­gen.

dpa


http://rhein-zeitung.de/a/news/t/rzo47238.html
Dienstag, 13. April 2004, 19:07 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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