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Dienstag, 11. Juni 13

Mosche Katsav und Ferenz MadlBuda­pest - Die unga­rische Polizei hat am Diens­tag einen Paläs­tinen­ser unter dem Ver­dacht fest­genom­men, einen Anschlag auf ein jüdi­sches Museum in Buda­pest geplant zu haben.

Ernst WeltekeFrank­fur­t/Main/Ber­lin - In der Affäre um Bun­des­bank- Prä­sident Ernst Welteke hat die Bun­des­regie­rung den Druck auf den obers­ten deut­schen Noten­ban­ker erhöht. Der Bun­des­bank-Prä­sident lehnt einen Rück­tritt bisher…

Han­nover­/Pots­dam - Ein beson­ders dickes Osterei hat ein Nie­der­sachse beim Lotto gewon­nen: Er knackte am Samstag den knapp 10 Mil­lio­nen Euro schwe­ren Jack­pot. Der Glückspilz sei der 19. Lotto- Mil­lionär in diesem…

Belgrad - Nach ein­mona­tiger Unter­bre­chung ist der Prozess um die Ermor­dung des ser­bischen Regie­rungs­chefs Zoran Djind­jic am Diens­tag in Belgrad fort­gesetzt worden.

Berlin - Nach der Lkw-Maut will das Bun­des­ver­kehrs­minis­terium jetzt auch Frei­zeit­kapitäne zur Kasse bitten. Sofern sie Bun­des­was­ser­straßen wie Kanäle oder Schleu­sen befah­ren…

Peking - China hat ein Ende der ame­rika­nischen Waf­fen­lie­ferun­gen an Taiwan gefor­dert. Bei einem Treffen mit US-Vize­prä­sident Dick Cheney am Diens­tag in Peking warnte sein chi­nesi­scher Amts­kol­lege Zeng Qing­hong…

Hoppe: Medizinische Versorgung wird schlechter

Berlin - Die medi­zini­sche Ver­sor­gung in Deutsch­land wird sich nach Ansicht von Ärz­teprä­sident Jörg-Diet­rich Hoppe durch die Gesund­heits­reform deut­lich ver­schlech­tern.

Jörg-Dietrich Hoppe

Ärz­teprä­sident Hoppe hält nichts von der Gesund­heits­reform.

Für viele Behand­lun­gen werde es War­telis­ten geben, etliche Kli­niken würden schließen und der „Fach­arzt um die Ecke” werde auf lange Sicht zur Aus­nahme werden, sagte Hoppe der Zeitung „Die Welt”. Über Ostern hatten etliche Arbeit­geber, Gewerk­schaf­ten und Sozi­alver­bände die rot-grüne Gesund­heits­poli­tik als einen Fehl­schlag bezeich­net.

Hoppe sagte dem Blatt, „diese Absenkung der Ver­sor­gungs­qua­lität ist aus Kos­ten­grün­den poli­tisch gewollt - aber die Regie­rung gibt dies nicht offen zu”. Bislang nähmen die Pati­enten nur die Ein­führung der Pra­xis­gebühr oder die Erhöhung der Zuzah­lung und die Strei­chung rezept­freier Medi­kamente aus dem Leis­tungs­kata­log der Kassen wahr. Lang­fris­tig viel gra­vie­ren­der seien aber die Struk­tur­ver­ände­run­gen, die Ein­schrän­kun­gen bei der Arzt­wahl und The­rapie­frei­heit bedeu­teten. „Wir sind auf dem Weg in ein staat­lich gelenk­tes Gesund­heits­sys­tem wie es in Schwe­den oder England exis­tier­t.”

Arbeit­geber­prä­sident Dieter Hundt sagte der dpa, er rechne nicht mit einem Erfolg bei der ange­peil­ten Senkung der Kas­sen­bei­träge. Der Durch­schnitts­bei­trag werde „ohne weitere Refor­men 2006 nicht unter 13 Prozent sinken und mit­tel­fris­tig sogar wieder kräftig stei­gen”. Der DGB-Vor­sit­zende Michael Sommer sieht den „Er­folg” nach 100 Tagen Gesund­heits­reform „darin, dass die Leute mehr zuzah­len und nicht mehr zum Arzt gehen”. Dies gilt nach Fest­stel­lung des Paritäti­schen Wohl­fahrts­ver­ban­des vor allem für arme Men­schen. Die FDP kün­digte ein neues Modell an, das das Ende der gesetz­lichen Kassen bedeu­ten würde.

Das Bundesgesundheitsministerium wies Sommers Kritik am Oster­mon­tag scharf zurück. Der DGB-Chef wisse, dass zum Erhalt der gesetz­lichen Kran­ken­ver­siche­rung gespart werden müsse, sagte eine Spre­che­rin. „Herr Sommer muss auf­pas­sen, dass er nicht an der Seite des unver­bes­ser­lichen Ärz­tes­tan­des­ver­tre­ters Hoppe lan­det.”

dpa


http://rhein-zeitung.de/a/news/t/rzo47099.html
Dienstag, 13. April 2004, 9:57 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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