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Dienstag, 11. Juni 13

BrockenhexenTha­le/Schierke - Hexen­tanz und Teu­felss­puk im Harz: Zur bevor­ste­hen­den Wal­pur­gis­nacht über­neh­men die buck­ligen Frauen und Höl­len­wäch­ter an diesem Freitag an rund 40 Orten des Mit­tel­gebir­ges wieder das Zepter.

Pitt & AnistonLos Ange­les/New York - Die ame­rika­nische Schau­spie­lerin Jen­nifer Aniston ziert das Cover der neuen Ausgabe des US-Maga­zins „Peo­ple”, das die jähr­liche Liste der 50 schöns­ten Men­schen enthält.

Berlin - Die Love Parade in Berlin könnte doch noch geret­tet werden. Bis Anfang nächs­ter Woche soll end­gül­tig die Ent­schei­dung fallen, ob das Techno-Spek­takel wie geplant am 10. Juli durch den Ber­liner Tier­gar­ten…

Gar­misch-Par­ten­kir­chen - Die Diebe des Zug­spitz-Mai­baums haben den Coup zusam­men mit einem Fern­seh­team gelan­det. An den Kosten für den Hub­schrau­ber hat sich das TV-Team nach eigenen Angaben betei­ligt.

Frank­fur­t/Mün­chen - Im Zuge der Ermitt­lun­gen gegen den Fern­seh­mode­rator Andreas Türck (35) hat die Staats­anwalt­schaft Räume des Senders ProSie­ben in München durch­sucht.

Bonn - Den begehr­ten deut­schen Kaba­rett- und Come­dypreis Prix Pan­theon 2004 erhal­ten die beiden Künst­ler Serdar Somuncu und Hagen Rether. Sie siegten nach Jury-Urteil im Wett­bewerb „Frühreif und Ver­dor­ben”…

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Architektur-Spaziergänge in Amsterdam

Ams­ter­dam - In Ams­ter­dam liegen Tra­ditio­nel­les und futu­ris­tisch Anmu­ten­des nur wenige Schritte von­ein­ander ent­fernt.

Amsterdam

Bunte Rei­hen­häu­ser an der Scheep­stim­merm­anstraat. (Bild: NBTC/d­pa/gms)

In diesem Jahr lohnen sich Stadt-Spa­zier­gänge ganz beson­ders. Denn die Ein­woh­ner feiern 2004 als das „Jahr der Archi­tek­tur und des Desi­gns”.

Wieviel davon Amsterdam zu bieten hat, können Besu­cher auf spe­ziel­len Stadt­wan­derun­gen erfah­ren. „Einst fuhren die Schiffe von hier aus in die nie­der­län­dischen Kolo­nien, nach Indo­nesien, Java und Bor­neo”, erklärt die Archi­tek­tur-Exper­tin und Stadt­füh­rerin Caro­line van Raams­donk bei einem Rund­gang durch die neuen Stadt­teile östlich des Haupt­bahn­hofes. Von 1900 an dienten die künst­lichen Inseln Java, Borneo, KNSM-Eiland und Spo­ren­burg im Ij-Gewäs­ser mit ihren Kai­anla­gen mehr als 60 Jahre lang als Umschlag­plätze für Waren und Güter vor allem aus Ostasien.

Doch dann hatten die Kais aus­gedient. Seitdem ent­stan­den auf den ver­wais­ten „Dock­lands” rund 8000 Woh­nun­gen für mehr als 17 000 Bewoh­ner. Auch wer kein aus­gewie­sener Archi­tek­tur-Fan ist, kann in den neuen Stadt­tei­len aller­lei inter­essante Ent­deckun­gen machen: So sind im Java­vier­tel neue Grach­ten mit kleinen Brücken in unter­schied­lichen Formen ent­stan­den.

Über das Wasser zwischen Sporenburg und Borneo kurvt im kühnen Schwung eine knall­rote Stahl­rohr­brü­cke, die mitt­ler­weile den Spitz­namen „Anaconda-Schlan­ge” trägt und längst zum belieb­ten Foto­motiv gewor­den ist. Die vielen bunten Rei­hen­häu­ser an der Scheep­stim­merm­anstraat zeigen sich zur Straße hin ziem­lich zuge­knöpft. Zum Wasser auf der Rück­seite öffnen sie sich abwechs­lungs­reich mit großen Fens­ter­fron­ten.

Das ganze Jahr über setzt Ams­ter­dam unter dem Titel „Archi­tek­tur und Design” monat­liche Schwer­punkte. Einer führt in die jüngere Ver­gan­gen­heit, in die zwan­ziger Jahre des ver­gan­genen Jahr­hun­derts: Zu dieser Zeit wuchs Ams­ter­dam mit der Indus­trie­ali­sie­rung, auch damals ent­stan­den neue Stadt­vier­tel. Rund um das mit­tel­alter­liche Zentrum wurde neue Grach­ten gegra­ben.

Allein der Architekt Piet Kramer schuf etwa 200 Brücken in der typi­schen Art der „Ams­ter­damer Schu­le”, wie die Bauform der Jahre zwi­schen 1915 und 1925 auch genannt wird. Beson­ders aus­geprägt ist dieser Stil - dem Des­sauer Bauhaus in etwa ver­gleich­bar - im Museum „Het Ship”, zu deutsch „Das Schiff”. Die drei Wohn­gebäu­dekom­plexe am Spaar­dam­mer­plant­soen sehen aus wie ein Schiff mit Masten, Aus­gucken und Kom­man­dobrü­cke und zählen zu den Meis­ter­wer­ken jener Jahre.

„2004 werden wir zum ersten Mal einige Gebäude für die Besu­cher öffnen können, die nor­maler­weise nicht zu besich­tigen sind”, kündigt Hans Domi­nicus vom Tou­ris­mus­büro an. Das aktu­elle Monats­pro­gramm ist jeweils abruf­bar im Inter­net unter www.amsterdamarchitecture.nl. Gute Ori­entie­rung bietet auch die Broschüre „25 Gebäude, die sie sehen soll­ten” mit einem Vorwort des nie­der­län­dischen Schrift­stel­lers Cees Note­boom, der Ams­ter­dam zusam­men­fas­send so beschreibt: „Eine Stadt am Wasser, eine Stadt der Men­schen. Eine Stadt vieler Zeiten und eine Stadt in der Zeit.”

Informationen: Niederländisches Büro für Tou­ris­mus (NBT), Post­fach 27 05 80, 50511 Köln (Tel.: 01805/34 33 22, Fax: 01805/34 33 20; Tou­ris­mus­büro Ams­ter­dam, Postbus 3901, NL-1001 AS Ams­ter­dam (Tel. von Deutsch­land: 0031/20/201 88 00, Fax: 0031/20/625 28 69, Inter­net: ams­terd­amtou­rist.n­l).

www.niederlande.de/themenjahr

www.amsterdamarchitecture.nl

www.amsterdamtourist.nl

dpa


http://rhein-zeitung.de/a/magazin/t/rzo49927.html
Freitag, 23. April 2004, 10:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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