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Dienstag, 11. Juni 13

BrockenhexenTha­le/Schierke - Hexen­tanz und Teu­felss­puk im Harz: Zur bevor­ste­hen­den Wal­pur­gis­nacht über­neh­men die buck­ligen Frauen und Höl­len­wäch­ter an diesem Freitag an rund 40 Orten des Mit­tel­gebir­ges wieder das Zepter.

Pitt & AnistonLos Ange­les/New York - Die ame­rika­nische Schau­spie­lerin Jen­nifer Aniston ziert das Cover der neuen Ausgabe des US-Maga­zins „Peo­ple”, das die jähr­liche Liste der 50 schöns­ten Men­schen enthält.

Berlin - Die Love Parade in Berlin könnte doch noch geret­tet werden. Bis Anfang nächs­ter Woche soll end­gül­tig die Ent­schei­dung fallen, ob das Techno-Spek­takel wie geplant am 10. Juli durch den Ber­liner Tier­gar­ten…

Gar­misch-Par­ten­kir­chen - Die Diebe des Zug­spitz-Mai­baums haben den Coup zusam­men mit einem Fern­seh­team gelan­det. An den Kosten für den Hub­schrau­ber hat sich das TV-Team nach eigenen Angaben betei­ligt.

Frank­fur­t/Mün­chen - Im Zuge der Ermitt­lun­gen gegen den Fern­seh­mode­rator Andreas Türck (35) hat die Staats­anwalt­schaft Räume des Senders ProSie­ben in München durch­sucht.

Bonn - Den begehr­ten deut­schen Kaba­rett- und Come­dypreis Prix Pan­theon 2004 erhal­ten die beiden Künst­ler Serdar Somuncu und Hagen Rether. Sie siegten nach Jury-Urteil im Wett­bewerb „Frühreif und Ver­dor­ben”…

„Skagerrak”: Ein dänisches Märchen vom Glück

München - Marie ist jung und schön. Oft hat die Frau mit dem zau­ber­haf­ten Lächeln Schat­ten unter den Augen, weil sie nachts viel trinkt und tanzt, und oft weint sie später, nach dem Tod ihrer besten Freun­din. Sie ist auch und gerade dann wun­der­schön.

Marie (Iben Hjejle) und Sofie (Bro­nagh Gal­lagher) haben viel Spaß mit­ein­ander.

Zu perfekt für diese Welt - Marie, die Pro­tago­nis­tin des däni­schen Films „Ska­ger­rak”, ist eine Figur wie aus dem Mär­chen. Regis­seur Søren Kragh Jacob­sen hat seine Haupt­figur bewusst ein Stück weit von der Rea­lität abge­hoben: Die klas­sischen europäi­schen Märchen hätten seinen Film zwei­felsohne inspi­riert, sagt der Däne.

„In "Skagerrak" wollte ich eine dra­mati­sche Geschichte, die in unserer Zeit spielt, mit einem Mär­chen­stoff zu einer schil­lern­den Erzäh­lung ver­weben”, sagt Jacob­sen, der mit seiner Dogma-Love-Story „Mi­fune” bekannt wurde. „Mi­fune” gewann bei der Ber­linale 1999 einen Sil­ber­nen Bären. Iben Hjejle, die bereits damals die Haup­trolle über­nom­men hatte, schaffte den inter­natio­nalen Durch­bruch.

Jacob­sen hat gemein­sam mit Anders Thomas Jensen auch das Dreh­buch ver­fasst. Die Dänin Marie (Iben Hjejle) und die Irin Sofie (Bro­nagh Gal­lagher) stran­den während einer Welt­reise in einer schot­tischen Hafen­stadt. Sie lachen, tanzen, trin­ken, geben Geld aus. Als sie pleite sind, lässt sich Marie von Sophie zu einer gut bezahl­ten Leihmut­ter­schaft für eine schot­tische Adels­fami­lie über­reden.

Bis dahin bleibt die Geschichte strin­gent. Dann aber kommt die so lebens­frohe Sofie bei einem Auto­unfall ums Leben. In einer mär­chen­haf­ten Wendung findet Marie ihr Glück in einer Auto­werk­statt in Glas­gow. Ihr Kind gebärt sie in einem schä­bigen, nach Ket­tenöl und Reifen stin­ken­den Hin­ter­hof, ihr Herz schenkt sie dem ame­rika­nischen Tier­arzt Ken (Martin Hen­der­son). Am Ende gibt es wieder Hoff­nung - und wenn sie nicht gestor­ben sind, dann leben sie noch heute.

Warum gerade eine Straße in Glas­gows Arbei­ter­vier­tel den Namen des Mee­res­arms Ska­ger­rak zwi­schen Däne­mark und Nor­wegen trägt, kann sich auch im Film keiner erklären: „Ska­ger­rak” ist kein glaub­wür­diges Werk. Es ist ein Mär­chen, das über­quillt vor Hand­lungs­strän­gen und skur­rilen Cha­rak­teren. Die Pro­tago­nis­ten um Marie stehlen sich gegen­sei­tig das Inter­esse des Zuschau­ers, der Film berührt nicht mehr.

Dazu kommt, dass die von Hjejle gespielte Marie alle Mit­spie­ler ver­blas­sen lässt. Einzig Bronagh Gal­lagher, die mit Filmen wie „Pulp Fic­tion” und „The Com­mit­ments” bekannt wurde, kann ihr bis zu ihrem Aus­schei­den aus dem Plot das Wasser rei­chen. Iben Hjejle, die wun­der­same Mär­chen­fee, trägt die Komödie und ver­hilft ihr zu einer gewis­sen Leich­tig­keit.

dpa


http://rhein-zeitung.de/a/magazin/t/rzo50597.html
Montag, 26. April 2004, 11:15 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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