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Dienstag, 11. Juni 13

BrockenhexenTha­le/Schierke - Hexen­tanz und Teu­felss­puk im Harz: Zur bevor­ste­hen­den Wal­pur­gis­nacht über­neh­men die buck­ligen Frauen und Höl­len­wäch­ter an diesem Freitag an rund 40 Orten des Mit­tel­gebir­ges wieder das Zepter.

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Hexentanz und Teufelsspuk: Walpurgis im Harz

Tha­le/Schierke - Hexen­tanz und Teu­felss­puk im Harz: Zur bevor­ste­hen­den Wal­pur­gis­nacht über­neh­men die buck­ligen Frauen und Höl­len­wäch­ter an diesem Freitag an rund 40 Orten des Mit­tel­gebir­ges wieder das Zepter.

Brockenhexen

Drei durch­aus freund­lichen Hexen von der Hexen­gruppe Schierke.

Zusam­men mit mehr als 100 000 erwar­teten Gästen feiern die gru­seli­gen Gestal­ten das mys­tische Spek­takel mit Musik und Fackel­schein in der Nacht zum 1. Mai. Mit den bunten und lauten Festen wird tra­ditio­nell der Winter ver­trie­ben.

Nach altem Volksglauben treffen sich die Hexen in der Wal­pur­gis­nacht auf dem 1142 Meter hohen Bro­cken, um dort mit dem Teufel zu tanzen. Die Wal­pur­gis­fei­ern im Harz wurden vor allem durch Johann Wolf­gang von Goethe berühmt. Der Dichter beschrieb im „Faust” die Wal­pur­gis­nacht, in der Hexen mit Besen und auf Zie­gen­böcken auf den Blocks­berg (Bro­cken) gerit­ten sind, um dort mit dem Teufel eine wilde Orgie zu feiern. Im Gegen­satz zu Goethes Dar­stel­lung zieht es die Hexen heute aller­dings nicht mehr auf den Harz­gip­fel, sondern ins Tal. Die Natur­park­ver­ord­nung ver­bie­tet unter anderem laute Fei­erlich­kei­ten und offene Feuer auf dem Bro­cken­pla­teau.

Hoch­bur­gen des Harzer Wal­pur­gis­fes­tes sind der Hexen­tanz­platz bei Thale (Land­kreis Qued­lin­burg) und der Tou­ris­ten­ort Schierke im Land­kreis Wer­nige­rode. Jedes Jahr pilgern jeweils mehr als 20 000 Schau­lus­tige dort­hin, um bis in die Nacht hinein Wal­pur­gis zu feiern. Der Hexen­tanz­platz soll dabei auch in diesem Jahr seinem Namen gerecht werden: Mit­glie­der eines Thea­teren­sem­bles treiben dort als riesige Zau­ber­wesen ver­klei­det ihr Unheil und der Teufel will zu den Besu­chern spre­chen. In Schierke, am Fuße des Bro­ckens, sollen zur Wal­pur­gis­nacht Elfen, Dra­chen, Ein­hör­ner und Wer­wölfe erschei­nen.

Gruselig geht es auch in anderen Har­zor­ten zu: In Wer­nige­rode erwar­tet die Besu­cher Live-Musik, Feu­ers­how und Hexen­tanz. In Elend (Land­kreis Wer­nige­rode) fallen Hexen am Fall­schirm vom Himmel, zudem wird in der kleinen Harz­gemeinde die häss­lichste Hexe gekürt. In der Stadt Stol­berg soll es einen „Lie­der­zug zum Hexen­spuk” rund um das Jose­phs­kreuz geben, bevor das größte eiserne Dop­pel­kreuz der Welt vom Feu­erwerk beleuch­tet wird. Im nie­der­säch­sischen Bad Grund gibt es auf der Natur­fel­sen­bühne ein Hexen­schau­spiel mit Feu­erwerks­effek­ten. Sankt Andre­asberg (Land­kreis Goslar) lockt mit einem teuf­lischen Berg­werks­ver­gnü­gen.

Die Harzer Schmal­spur­bah­nen schi­cken an Wal­pur­gis drei Son­derzüge auf Fahrten durch den Harz. Bunt geschmückt und besetzt mit Hexen und Teufel fährt die Sel­ketal­bahn von Gern­rode nach Ale­xis­bad und weiter nach Stiege. Bevor es auf die Reise geht, dürfen die Fahr­gäste ein feu­riges Hexensüpp­chen ver­kos­ten. Weitere Züge fahren zu den Wal­pur­gis­fei­erlich­kei­ten jeweils von Wer­nige­rode nach Schierke und von Nord­hau­sen nach Stiege und zurück.

dpa


http://rhein-zeitung.de/a/magazin/t/rzo51713.html
Donnerstag, 29. April 2004, 18:43 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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