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Dienstag, 11. Juni 13
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Satellitenfoto löst Suchaktion nach der Arche Noah aus

New York - Ein Satel­liten­foto vom Ararat, dem höchs­ten Berg der Türkei, hat eine neue Such­aktion nach der Arche Noah aus­gelöst.

Ein ame­rika­nisch-tür­kisches For­scher­team glaubt, auf dem Foto die Über­reste der Arche im Schnee und Eis des Ararats zu erken­nen und will sich jetzt auf den Weg dorthin machen und eines der ältes­ten bib­lischen Rätsel lösen. Die Expe­dition unter Leitung des tür­kischen Archäo­logen Ahmet Arslan soll am 15. Juli starten und wird von dem Geschäfts­mann und katho­lischen Akti­vis­ten Daniel McGi­vern in Hono­lulu finan­ziert, berich­tete ein Lokal­sen­der des Radio­netz­wer­kes NBC auf Hawaii am Don­ners­tag.

Bereits 1949 hatten Aufnahmen der US Air Force eine von Eis bedeckte Struk­tur in der Form eines Schif­fes auf dem Berg erken­nen lassen. Die US-Regie­rung gab einige dieser Fotos 1997 frei. Exper­ten nannten die Bilder jedoch „nicht beweis­kräf­tig genug”. Zahl­rei­che Wis­sen­schaft­ler bezwei­feln die Legende, dass die Arche am Berg Ararat zu finden ist. Es gebe keinen geo­logi­schen Nach­weis für die Theo­rie, dass die Erde so hoch über­flu­tet gewesen sein könnte. Außer­dem sei es unwahr­schein­lich, dass ein Holz­schiff, das ver­fault, 100 000 Jahre unter der Erde über­ste­hen kann.

Über die Arche Noah berich­tet das bib­lische Buch Gene­sis. Als „auf der Erde die Schlech­tig­keit der Men­schen zunahm”, soll Noah, einer der Urväter der Mensch­heit, im Auftrag Gottes eine Arche gebaut haben, um dem gött­lichen Straf­gericht zu ent­gehen. Nur Noah, seine Familie und ein Paar von jeder auf der Erde exis­tie­ren­den Tierart sollten so vor der vier­zig­tägi­gen, die gesamte Erde über­schwem­men­den Sint­flut geret­tet werden. Noahs dreistö­cki­ges Schiff bestand aus Zypres­sen­holz und maß nach bib­lischer Über­lie­ferung drei­hun­dert mal dreißig Ellen (eine Elle = 60 bis 80 Zen­time­ter). Als das Wasser wieder sank, soll die Arche auf dem Berg Ararat gelan­det sein.

Der Beweis für die weithin als Mythos betrach­tete Bibel­pas­sage wäre für den beken­nen­den Chris­ten aus Hono­lulu ein großer Erfolg. „Ich hoffe, ich kann den Glauben an Gott in vielen Men­schen wecken”, zitierte die „New York Daily News” McGi­vern. „Dies ist eine nicht an die Reli­gion gebun­dene, wis­sen­schaft­liche Expe­dition mit dem Ziel, den Nach­weis für die Arche Noah an der Spitze des Ararats zu erbrin­gen”.

Die Hit­zewelle des ver­gan­genen Sommers habe viel vom Schnee auf dem Gipfel des Ararats schmel­zen lassen. Darauf­hin gab McGi­vern, der Prä­sident von Sham­rock, der Trinity Cor­pora­tion in Hono­lulu einen neuen Satz von Satel­liten­fotos in Auf­trag. Sie lassen nach Inter­pre­tation des For­scher­teams eine große Struk­tur von knapp 15 Metern Höhe, fast 25 Meter Breite und 150 Meter Länge erken­nen, schreibt die Zei­tung. McGi­vern ver­spricht, die Arche nicht aus­gra­ben zu lassen, sollte das For­scher­team sie tatsäch­lich finden. Wir besei­tigen auch keine Arte­fakte, beru­higt er. „Wir foto­gra­fie­ren sie nur, und hof­fent­lich kann sie dann jeder sehen”.

In den vergangenen Jahrzehnten hat es immer wieder Expe­ditio­nen in die Ost­tür­kei gege­ben, um die Arche Noah zu finden. Meist waren es ame­rika­nische Wis­sen­schaft­ler, der ehe­malige Astro­naut James Irvin zum Bei­spiel reiste in den 80er Jahren sechs Mal in die Türkei. Die Regie­rung in Ankara hatte zu Beginn der 80er Jahre Rei­sebe­schrän­kun­gen zum Ararat, von dessen Gipfel man in die ehe­malige Sowje­tunion blicken konnte, auf­geho­ben. Die Expe­ditio­nen sind seitdem zu einer Ein­kom­mens­quelle für die Bevöl­kerung gewor­den.

dpa


http://rhein-zeitung.de/a/news/t/rzo51604.html
Donnerstag, 29. April 2004, 16:07 © RZ-Online (NewsDesk)
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