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Dienstag, 11. Juni 13

-Washing­ton - US-Prä­sident George W. Bush hat erst­mals vor dem Kon­gress-Unter­suchungs­aus­schuss zu den Ter­ror­anschlä­gen vom 11. Sep­tem­ber 2001 aus­gesagt. Bush stand gemein­sam mit Vize­prä­sident Dick Cheney im Weißen…

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Bush und Cheney sagen zum 11. September aus

Washing­ton - US-Prä­sident George W. Bush hat erst­mals vor dem Kon­gress-Unter­suchungs­aus­schuss zu den Ter­ror­anschlä­gen vom 11. Sep­tem­ber 2001 aus­gesagt.

Bush mit Beratern

US-Prä­sident George W. Bush wird am 20.03.2003 im Oval Office von Vize­prä­sident Dick Cheney (l.), CIA-Direk­tor George Tenet (2.v.l.) und Stabs­chef Andy Card (r.) über die militäri­sche Situa­tion im Irak infor­miert (Archiv­bild).

Bush stand gemein­sam mit Vize­prä­sident Dick Cheney im Weißen Haus in Washing­ton zehn Aus­schuss-Mit­glie­dern Rede und Ant­wort.

Die Befragung dauerte drei Stunden und damit eine länger als ursprüng­lich vor­gese­hen. Die US-Medien spra­chen von einem his­tori­schen Moment.

Bush sagte, das Gespräch sei sehr offen und sehr freund­lich gewe­sen. Er habe nichts zu ver­ber­gen und alle Fragen beant­wor­tet. „Ich glaube, es hat ihnen gehol­fen zu ver­ste­hen, wie ich denke, wie ich das Weiße Haus leite und wie wir mit Gefah­ren umge­hen”, sagte Bush. Details wollte Bush nicht nennen. Nach seinen Worten unter­nimmt die Regie­rung alles, um die USA vor Anschlä­gen zu schüt­zen.

Die Kommissionsmitglieder wollten im direk­ten Gespräch mit Bush und Cheney klären, ob die US-Regie­rung vor dem 11. Sep­tem­ber mehr gegen das Ter­ror­netz­werk El Kaida von Osama bin Laden hätte tun können und ob eine bessere Vor­berei­tung auf even­tuelle Ter­ror­anschläge möglich gewesen wäre. Bush hatte für die Befra­gung Son­der­bedin­gun­gen aus­gehan­delt. Weder er noch Cheney mussten öffent­lich und unter Eid aus­sagen. Die Befra­gung wurde auch nicht auf­gezeich­net. Es gibt auch keine offi­zielle Mit­schrift. Die Kon­gress-Mit­glie­der durften Notizen machen.

Die oppo­sitio­nel­len Demo­kra­ten kri­tisier­ten, dass Bush zusam­men mit Cheney vor der Kom­mis­sion erschien. Nach US-Medien­berich­ten wollten der Prä­sident und sein Vize mit dem Dop­pel­auf­tritt sicher­stel­len, „dass eine ein­heit­liche Geschich­te” über die Vor­gänge im Umfeld der Ter­ror­anschläge erzählt wird. Außer­dem habe Bush den Ein­druck ver­mei­den wollen, gegen ihn werde ermit­telt. Um von der Öffent­lich­keit nicht fäl­sch­licher­weise als „An­geklag­ter” wahr­genom­men zu werden, sei die Befra­gung in seine Amts­räume ins Weiße Haus verlegt worden.

Bei der Befragung sollte es nach US-Medien­berich­ten auch um das Ver­hal­ten und die Stra­tegie von Bush am Tag der Ter­ror­anschläge gehen. So sollte vor allem geklärt werden, ob es am 11. Sep­tem­ber - wie vom Weißen Haus gesagt - eine glaub­wür­dige Ter­ror­war­nung gegen das Flug­zeug von Bush gegeben hat. Die Drohung gegen die „Air Force One” war als Grund dafür ange­geben worden, warum Bush nicht sofort nach Washing­ton zurück­gekehrt war.

Wei­teres Inter­esse der Aus­schuss-Mit­glie­der besteht auch an einer Notiz für das täg­liche Brie­fing des Prä­siden­ten vom 6. August 2001. Darin wird gewarnt, dass Bin Laden zu einem Angriff auf die USA ent­schlos­sen sei. Der Aus­schuss will bis Ende Juli unter­suchen, ob es mög­liche Ver­säum­nisse der Regie­rung und Sicher­heits­dienste vor den Anschlä­gen gab.

dpa


http://rhein-zeitung.de/a/news/t/rzo51665.html
Donnerstag, 29. April 2004, 19:40 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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