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Dienstag, 11. Juni 13

Worms - Die Polizei warnt vor falschen 200-Euro Schei­nen: Ein unbe­kann­tes Betrü­ger­pär­chen hat in einem Wormser Geschäft eine 200-Euro-Blüte in Umlauf gebracht.

Frank­fur­t/Main/Neu­wied - Drei Gepäck­diebe aus dem Raum Neuwied haben Zivil­poli­zis­ten am Frank­fur­ter Flug­hafen auf fri­scher Tat ertappt. Die 24 und 25 Jahre alten Männer wurden laut Mit­tei­lung der Polizei vom…

Bruch­mühl­bach-Mie­sau - Bei einem Brand in einem Ein­fami­lien­haus in Bruch­mühl­bach-Mie­sau (Kreis Kai­sers­lau­tern) ist am Don­ners­tag ein 41-jäh­riger Mann getötet worden.

Mainz - Das poli­tische Nach­spiel um den gewalt­samen Tod einer Erzie­herin im Jugend­heim Rodal­ben wird sich noch über mehrere Monate hin­zie­hen. Der Landtag in Mainz beschloss am Don­ners­tag ein­stim­mig einen…

Mainz - Im Kampf gegen den Ter­roris­mus muss nach Ansicht der Deut­schen Poli­zei­gewerk­schaft (DPolG) der Daten­schutz ein­gedämmt werden. Der Daten­schutz müsse in Deutsch­land „un­ver­züg­lich auf ein unbe­dingt…

Mainz - Das Land fördert die 47 rhein­land-pfäl­zischen Musik­schu­len in kom­muna­ler oder gemeinnüt­ziger Trä­ger­schaft in diesem Jahr mit 2,5 Mil­lio­nen Euro.

23-jäh­riger Freund der Mutter unter Mord­ver­dacht

Klein­kind mit Medizin ver­gif­tet

Mainz - Schon wieder ist offen­bar ein Klein­kind das Opfer eines Ver­bre­chens gewor­den - zu Hause von Medi­kamen­ten ver­gif­tet. Unter Mord­ver­dacht geriet der Lebens­gefährte der Mutter. Er sitzt in Unter­suchungs­haft. Der 23-jäh­rige Mainzer steht im Ver­dacht, den 14 Monate alten Sohn seiner Lebens­gefähr­tin umge­bracht zu haben. Das teilte die Mainzer Staats­anwalt­schaft mit. Er soll dem Kind mehr­mals ein Anti­depres­sivum ver­abreicht haben.

Die Mutter des Klein­kin­des hatte ihren Sohn am 7. April tot in seinem Bett­chen gefun­den. Das Kind muss am Nach­mit­tag gestor­ben sein: Die Frau hatte ihren Sohn nach eigenen Angaben gegen 14 Uhr schla­fen gelegt und fand ihn leblos vor, als sie um 19 Uhr nach Hause zurück kehrte. Am 23. April erging dann der Haft­befehl wegen Mordes gegen den mut­maß­lichen Täter - den Mann, der mit der Frau in der Wohnung zusam­men­lebt. Das mög­liche Motiv klingt so banal wie unfass­bar: Die Staats­anwalt­schaft geht davon aus, dass der Mann sich bei seiner Bezie­hung zu der Mutter des Jungen von dem Kind gestört fühl­te.

Ge­richts­medi­zin ein­geschal­tet

Die Tat geschah in einem Stadt­teil im Mainzer Süden. Über die Ver­hält­nis­se, in denen das junge Paar lebte, wollte die Staats­anwalt­schaft noch keine Angaben machen. Da die Todes­ursa­che unge­klärt war, wurde die Gerichts­medi­zin ein­geschal­tet. Wie der Lei­tende Ober­staats­anwalt Klaus Puder­bach mit­teilte, waren bei der Obduk­tion des Leich­nams die Spuren des besag­ten Medi­kaments ent­deckt worden. Der Tat­ver­däch­tige räumte ein, dass er das Anti­depres­sivum von einem Arzt bekom­men habe. Unter welchen Umstän­den, das muss noch geklärt werden. Der 23- Jährige bestrei­tet aber nach Angaben der Staats­anwalt­schaft, die Arznei dem Klein­kind ver­abreicht zu haben.

Zwei­ter Fall in einem Monat

Warum der mut­maß­liche Täter das Medi­kament über­haupt besaß, ist unklar. Anti­depres­siva werden nicht nur gegen Depres­sio­nen ver­abreicht, sie spielen in vielen Berei­chen - wie zum Bei­spiel der Schmerz­the­rapie - eine Rolle. Es ist bereits das zweite Ver­bre­chen in diesem Monat, bei dem die Mainzer Staats­anwalt­schaft den Tod eines Klein­kin­des zu klären hat. Am Grün­don­ners­tag hatte ein 27- jäh­riger Mann aus Sprend­lin­gen die elf Monate alte Tochter seiner Lebens­gefähr­tin mit voller Wucht gegen die Wand geschleu­dert, weil es zu laut geschrien hatte. Minuten später war das Kind an den Folgen einer Schwel­lung des Gehirns gestor­ben. Der Mann hatte sich in Wider­sprüche ver­wickelt und schließ­lich die Tat gestan­den.

Rhein-Zei­tung


http://rhein-zeitung.de/a/rlp/r/baby.html
Donnerstag, 29. April 2004, 08:22 © RZ-Online GmbH (aj)
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