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Dienstag, 11. Juni 13

Renault-TeamchefHamburg - Flavio Bria­tore hat den Zustand der Formel 1 kri­tisiert und eine dras­tische Kos­ten­redu­zie­rung gefor­dert. „Wir sind zu weit gegan­gen, alle haben viel zu viel Geld aus­gege­ben”…

Schumacher-Nachfolger?London - Fer­raris Tech­nischer Direk­tor Ross Brawn hat Sai­sonauf­stei­ger Jenson Button für die Nach­folge des sechs­mali­gen For­mel-1-Welt­meis­ters Michael Schu­macher ins Gespräch gebracht.

Imola - Nach Michael Schu­machers vierter Solo­num­mer der Saison in Serie droht die Formel 1 in Lan­geweile zu erstar­ren. Doch da ist ja noch Juan Pablo Mon­toya.

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Hamburg - Flavio Bria­tore hat den Zustand der Formel 1 kri­tisiert und eine dras­tische Kos­ten­redu­zie­rung gefor­dert.

Renault-Teamchef

Renault-Team­chef Flavio Bria­tore freut sich mit seinem Fahrer Fer­nando Alonso.

„Wir sind zu weit gegan­gen, alle haben viel zu viel Geld aus­gege­ben”, sagte der Chef des Renault-Renn­stalls in einem Inter­view mit dem Wirt­schafts­maga­zin „Ca­pital”. „Es inter­essiert keinen Zuschauer, dass 1000 Leute ein Auto ent­wickeln, weil die Rah­men­bedin­gun­gen so kom­pli­ziert sind.”

Der Italiener schlug vor, die Saison von 18 auf 20 Rennen aus­zudeh­nen und die Test­pha­sen um min­des­tens 50 Prozent her­unter­zufah­ren. „Wenn wir vier- bis fünfmal so viele Test­kilo­meter her­unter­spu­len wie Renn­kilo­meter, ist das unter­neh­merisch Unsinn.” Was die Leute wollen seien span­nende Zwei­kämpfe, „wenn möglich zwi­schen zwei bis vier Spit­zen­fah­rern. Das Bedürf­nis befrie­digen wir nicht, statt­des­sen schla­gen wir uns mit kom­pli­zier­ter Technik herum”, kri­tisierte er.

Sein Team sieht er als Bei­spiel für effek­tiven Einsatz von finan­ziel­len Mit­teln. „Renault hat nur das fünft­größte Budget, aber drei der Teams, die mehr als wir aus­geben, liegen hinter uns”, sagte der 54-Jäh­rige. Der Auto­kon­zern Renault gebe, was sie brau­chen. „Natür­lich ist der Etat begrenzt. Aber auch wenn ich 20 Mil­lio­nen Euro zusätz­lich hätte, würde mein Auto nicht unbe­dingt schnel­ler fah­ren.” Der Renn­stall funk­tio­niere mit der Hälfte des Bud­gets, das die Kon­kur­renz ein­setze, „weil wir kein Geld aus dem Fenster schmeißen”.

Seinen Fahrer Fernando Alonso sieht Bria­tore als mög­lichen Nach­fol­ger des sechs­mali­gen Welt­meis­ters Michael Schu­macher. „Ich weiß nicht genau wann, aber er schafft das. Er ist 22 Jahre alt, arbei­tet hart. Und er hat das nötige Talent”, sagte der Team­chef über den Spa­nier. Fer­rari-Pilot Schu­macher, mit dem Bria­tore 1994 und 1995 bei Benet­ton zwei WM-Titel fei­erte, könne „noch 20 Jahre siegen. Sein Auto ist her­vor­ragend, die Reifen auch. Aber was pas­siert, wenn ihn jemand unter Druck setzt?”

In dieser Saison will Bria­tore mit Renault in der Kon­struk­teurs-Wer­tung unter die ersten Drei kommen. Für 2005 hat er höhere Ziele: „Nächs­tes Jahr kämpfen wir um den Titel.”

dpa

http://rhein-zeitung.de/a/sportformel1/t/rzo51231.html
Mittwoch, 28. April 2004, 12:07 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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