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Dienstag, 11. Juni 13

-Washing­ton - US-Prä­sident George W. Bush hat erst­mals vor dem Kon­gress-Unter­suchungs­aus­schuss zu den Ter­ror­anschlä­gen vom 11. Sep­tem­ber 2001 aus­gesagt. Bush stand gemein­sam mit Vize­prä­sident Dick Cheney im Weißen…

-Luxem­burg - Die EU-Staa­ten geben sich ein gemein­sames Asyl­recht mit der umstrit­tenen Dritt­staa­ten­rege­lung. Unmit­tel­bar vor dem Bei­tritt von zehn neuen Mit­glied­staa­ten setzten die Innen­minis­ter der 15 „al­ten”…

Hamburg - Die Ben­zin­preise in Deutsch­land haben am Don­ners­tag neue Rekord­höhen erreicht. Unter der Führung der Aral erhöh­ten die großen Mar­kenan­bie­ter die Preise am Nach­mit­tag um rund vier Cent je Liter.

Fal­ludscha - Wür­den­trä­ger aus der umkämpf­ten ira­kischen Stadt Fal­ludscha und Ver­tre­ter des US-Militärs haben am Don­ners­tag nach wochen­lan­ger ame­rika­nischer Bela­gerung einen zwei­stu­figen Rückzug der US-Trup­pen aus…

Jeru­salem/Pa­ris - Der israe­lische Minis­ter­prä­sident Ariel Scharon hat eine Zustim­mung der regie­ren­den Likud-Par­tei zur Räumung des Gaz­ast­rei­fens mit seinem poli­tischen Pres­tige ver­knüpft.

Nikosia - Tou­ris­ten aus EU-Staa­ten können sich nach dem Bei­tritt Zyperns zur Europäi­schen Union von diesem Samstag an frei auf der gesam­ten geteil­ten Insel bewe­gen.

 Das Thema des Tages 

Hintergrund: Karlsruher Vorgaben und weitere Pläne

Berlin - Mit der künf­tigen Besteue­rung von Alter­sein­künf­ten setzt die Bun­des­regie­rung ein Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­gerich­tes vom März 2002 um.

Die steu­erli­che Begüns­tigung der Bezie­her gesetz­licher Renten gegenü­ber Beam­ten­pen­sio­nen muss von 2005 an abge­baut werden.

Der schrittweise Übergang zur vollen Besteue­rung der Rente („nach­gela­gerte Besteue­rung”) soll inner­halb einer 35-jäh­rigen Über­gangs­zeit voll­zogen werden. Im Gegen­zug werden die Beiträge zur Alters­vor­sorge schritt­weise frei gestellt. Eck­punkte der Ände­run­gen:

NACHGELAGERTE BESTEUERUNG: Von den Gesamt­bei­trä­gen zur gesetz­lichen Ren­ten­ver­siche­rung soll zunächst ein Anteil von 60 Prozent von der Besteue­rung frei gestellt werden. Der Arbeit­gebe­ran­teil von 50 Prozent ist heute schon steu­erfrei. Die Frei­stel­lung und damit Ent­las­tung der Bei­trags­zah­ler steigt dann bis 2025 jähr­lich um 2 Punkte auf 100 Pro­zent. Aus­zah­lun­gen der gesetz­lichen Rente unter­lie­gen dagegen von 2005 an zunächst zu 50 Prozent einer Besteue­rung; die volle Besteue­rung ist erst für Rent­ner­jahr­gänge, die 2040 in den Ruhe­stand gehen, geplant.

BETROFFENE: Einbußen kommen auf besser gestellte Ruhe­ständ­ler zu, die neben der gesetz­lichen Rente weitere Einkünfte haben. Von den rund 14,2 Mil­lio­nen steu­erpflich­tigen Rent­nern zahlen nur rund zwei Mil­lio­nen tatsäch­lich Steu­ern. Jetzt kämen 1,3 Mil­lio­nen hinzu.

„UNISEX-TARIFE”: Für die private Alters­vor­sorge mit der staat­lich geför­der­ten Ries­ter-Rente werden ab 2006 künftig ein­heit­liche Tarife für Männer und Frauen vor­geschrie­ben.

KAPITALLEBENSVERSICHERUNGEN: Bisher mindern nicht nur Beiträge für die Lebens­ver­siche­rung das zu ver­steu­ernde Ein­kom­men. Auch Erträge sind steu­erfrei, wenn der Vertrag min­des­tens über zwölf Jahre läuft. Dieses „Steu­erpri­vileg” soll bei Neu­ver­trä­gen nach 2005 abge­baut werden.

BETRIEBSRENTEN: Für die steu­erfreie Umwand­lung von Lohnan­tei­len in Beiträge zur betrieb­lichen Vor­sorge gilt derzeit unter anderem eine Ober­grenze von 2472 Euro. Rot-Grün will die Gesamt­höhe dre steu­erli­chen För­derung um 1800 Euro auf­sto­cken.

dpa


http://rhein-zeitung.de/a/tt/t/rzo51570.html
Donnerstag, 29. April 2004, 12:12 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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