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Dienstag, 11. Juni 13

Schmidt und AndrackHamburg - Mehr als ein halbes Jahr nach seinem vor­läu­figen TV-Abschied steht Harald Schmidt wieder im Schein­wer­fer­licht - diesmal auf der Kaba­rett­bühne. In acht Städten wird er vom 14. Juli an seine „ak­tuel­len…

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Aachen - Der franzö­sische Regis­seur Jean-Jac­ques Annaud ist am Montag in Aachen mit der „Karls­medaille für europäi­sche Medien” aus­gezeich­net worden. Annaud habe auf dem Gebiet des Films zur Einheit und zur…

Varese - Umberto Bossi (62), Vor­sit­zen­der der ita­lie­nischen Liga Nord, hat fast zwei Monate nach einer schwe­ren Her­zat­tacke am heu­tigen Montag das Kran­ken­haus in Varese ver­las­sen.

Augs­burg - Das kom­pli­zierte Ver­fah­ren für einen neuen Prozess gegen den ver­mut­lich unschul­dig wegen Mordes an einem Mün­che­ner Steu­erbe­rater ver­urteil­ten Schau­spie­ler Günther Kauf­mann hat am heu­tigen Montag in…

Hamburg - Die Pro­test­welle gegen ihre ent­blößte rechte Brust beim Super­bowl-End­spiel sollte nach Meinung der Sän­gerin Janet Jackson (37) von der poli­tischen Krise der Bush-Regie­rung ablen­ken.

„Das geheime Fenster”: Johnny Depp glänzt in Psycho-Thriller

Hamburg - Ein Schau­spie­ler wie Johnny Depp kann schon allein einen Film sehens­wert machen. Der Thril­ler „Das geheime Fens­ter” wäre ohne ihn eine solide, aber eher fade Ste­phen-King-Ver­fil­mung.

Mort Rainey (Johnny Depp, r.) wird von John Shooter (John Tur­tur­ro) ver­folgt.

Doch Depp ist da und rettet den Tag, indem er alle Facet­ten seines immen­sen Könnens spielen lässt.

Der 40-jährige Superstar spielt Mort Rainey, einen einst erfolg­rei­chen Schrift­stel­ler, der nach der Untreue seiner Frau in das Woche­nend­häu­schen im Wald zieht und dort her­unter­gekom­men den aus­sichts­losen Kampf gegen eine beton­harte Schreib­blo­ckade führt. Eines Tages steht aber ein Fremder vor der Tür, der ihn ohne Umschweife beschul­digt, seine Geschichte gestoh­len zu haben, und Wie­der­gut­machung for­dert. Das anfäng­liche Ach­sel­zucken vergeht Rainey als er fest­stellt, dass der von diesem Mann mit dem Namen John Shooter mit­gebrachte Text tatsäch­lich mit seinem eigenen iden­tisch ist.

Shoo­ters Dro­hun­gen werden unter­des­sen immer hef­tiger und er erweist sich als brutal und unbe­rechen­bar. John Tur­turro wirkt im stren­gen schwar­zen Kostüm eines Mis­sis­sippi-Far­mers mit breitem Hut wirk­lich bedroh­lich. Und die in bester Hit­chcock-Manier insze­nier­ten Schreck-Momente sowie die detail­liert durch­geplan­ten Bilder und Kame­raführung lassen mit Mort Rainey um sein Leben und das seiner Frau bangen. Der Film ist ein reiner Psy­cho-Thril­ler und hat viel weniger Mystik als der Name von Stephen King ver­muten ließe.

Depp irrt die meiste Zeit ungekämmt in einem ver­wasche­nen gestreif­ten Bade­man­tel durchs Haus und erregt Mitleid und Sym­pathie, auch wenn man nie sicher ist, ob er nicht doch ein Pla­gia­tor ist. Es sind aber vor allem die vielen exzen­tri­schen Details, mit denen er seine Figur zum Leben erweckt und den Film unter­halt­sam macht. Diese Prise Wahn­sinn und sub­ver­siver Ener­gie, die ihm schon die Oscar-Nomi­nie­rung für die Rolle von Pira­ten-Kapitän Jack Sparrow im „Fluch der Kari­bik” ein­brachte, siedelt er auch in Mort an.

Regis­seur David Koepp kennt sich mit dem Schrift­stel­ler-All­tag aus, da er auch einer von Hol­lywoods erfolg­reichs­ten Dreh­buch-Auto­ren ist. Er schrieb die Vor­lagen für Kas­sen­schla­ger wie „Ju­ras­sic Park”, „Spider Man”, „Mis­sion: Impos­sible”, „Panic Room” oder auch die schwarze Komödie „Der Tod steht ihr gut”. So konnte er Depp für die Rolle aus­gie­big beraten und statt der sprich­wört­lichen Cas­ting-Couch gab es bei ihm ein Casting für die Couch, bei dem er per­sön­lich durch Pro­belie­gen das Möbelstück aus­suchte, auf das sich Mort in seinen krea­tiven Krisen flüch­tet. „Ich kenne keinen Schrei­ber, der nicht eine wich­tige Couch für ein Nicker­chen sein eigen nennt”, sagt er selbst.

Bei all seinen Erfolgen als Dreh­buch­autor tat es sich Koepp als Regis­seur schwer. Seinen ersten Versuch „Der große Strom­aus­fall” setzte er 1996 trotz eines Budgets von 50 Mil­lio­nen Dollar und Star­beset­zung in den Sand. „Das geheime Fens­ter” brachte dagegen schon nach einem Monat in den US-Kinos Gewinne. Einige Kri­tiker und Film­fans ver­graulte der Film aller­dings mit seinem Ende. Die Auf­lösung des Rätsels ist tatsäch­lich nicht son­der­lich ori­ginell geraten und erin­nert gleich an mehrere andere Filme.

dpa


http://rhein-zeitung.de/a/magazin/t/rzo50587.html
Montag, 26. April 2004, 10:29 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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