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Freitag, 30. Juli 10

FahrradpflegeBremen - Zum Rei­nigen von Fahr­rad­ket­ten und -schal­tun­gen sollten keine Fett­löser wie Petro­leum oder Benzin ver­wen­det werden. Davor warnt der All­gemeine Deut­sche Fahr­rad­club (ADFC) in Bremen.

Schwal­bach - Land Rover bietet den Defen­der jetzt auch als Son­der­modell „Ex­peri­ence” an. Der Gelän­dewa­gen verfügt dabei über eine Lackie­rung in „Lybian Matt Sand”, die auch das Dach und die Felgen umfasst.

Frank­fur­t/Main - Wer sein Auto privat ver­kauft, sollte vom Käufer vor­sichts­hal­ber keine Schecks anneh­men. Das erklärt der Auto­mobilclub von Deutsch­land (AvD) in Frank­furt.

Köln/Fried­richs­hafen - Wenn die ersten Fahr­rad­fah­rer wieder mit dem Gedan­ken spie­len, auf Bus und Bahn umzu­stei­gen, beginnt für die Her­stel­ler schon die kom­mende Saison: Im Sep­tem­ber werden bei den…

Han­nover - VW Nutz­fahr­zeuge stellt beim Cara­van-Salon in Düs­sel­dorf von 28. August bis 5. Sep­tem­ber die Studie eines Frei­zeit­fahr­zeugs auf Basis des Caddy vor.

Köln - Um Unfäl­len vor­zubeu­gen, sollten Eltern schul­pflich­tigen Kindern rich­tiges Ver­hal­ten an Bus­hal­testel­len bei­brin­gen. Das teilt der Auto­mobil-Club Verkehr (ACV) in seiner Zeit­schrift „ACV profil” mit.

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Neue Wartungskonzepte der Hersteller

Landsberg/Hamburg - Die Motorhaube der Autos wird zur Verschlusssache.

Renault Mégane

Der Tankdeckel ist beim in die Klappe integriert. (Bild: Renault/dpa/gms)

Denn moderne Wartungskonzepte und verlängerte Serviceintervalle machen den Blick auf die Technik-Eingeweide immer häufiger überflüssig.

Zum einen haben sich Autofahrer zu Servicemuffeln entwickelt. Zum anderen sind moderne Autos so kompliziert konstruiert und die Gewinnspannen so knapp kalkuliert, dass die Firmen mit dem Zwang zum Werkstattbesuch den Wagen schützen und die Händler stützen wollen.

Zwar hat bis heute noch kein Hersteller verwirklicht, was dem ehemaligen VW-Chef Ferdinand Piech als sehnlichster Wunsch nachgesagt wurde: die Motorhaube zuzuschweißen. Doch in diese Richtung geht die Entwicklung schon. So hat Audi beim A2 auf eine konventionelle Motorhaube verzichtet und stattdessen eine „Serviceklappe” eingeführt. Hinter der Kunststoffattrappe des Kühlers verbergen sich die Nachfüllstutzen für Motoröl und Scheibenreiniger.

Eine ähnliche Lösung fanden die Designer des Frauenautos „YCC” von Volvo, die dem Auto Nachfüllstutzen an der Flanke verpassten. Und wer einen Renault Mégane, Espace oder Vel Satis kauft, macht sich selbst beim Tanken nicht mehr die Finger schmutzig, da sich die Zapfpistole ohne das Öffnen eines Deckels einführen lässt.

Selbst wer noch keine von außen zugänglichen Wartungsöffnungen am Fahrzeug hat, muss immer seltener unter die Haube schauen. Denn den Termin für den nächsten Ölwechsel zeigt das Display im Cockpit an. Auch verlängerte Wartungsintervalle sind längst die Regel: So hat VW nach Angaben von Pressesprecher Harthmuth Hoffmann in Wolfsburg die Inspektionszyklen beim Wechsel von Golf IV auf Golf V auf bis zu vier Jahre verlängert. Einzelne Komponenten hielten sogar noch länger.

Obwohl auch Experten wie Magnus Geisler vom ADAC-Technikzentrum in Landsberg (Bayern) den Autoherstellern durchaus Fortschritte bei den Wartungsintervallen attestieren, sind die Ausgaben der Kunden gestiegen. So geht aus dem aktuellen Report der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) in Stuttgart hervor, dass sich die Kosten für die Wartungsreparatur um 15 auf 245 Euro verteuerten; die Kosten der Verschleißreparatur verteuerte sich um 25 auf 185 Euro.

Dennoch kommen die Hersteller ihren Kunden mit langen Intervallen entgegen. Denn viele erweisen sich als Wartungsmuffel. So hat der Mineralölhersteller Shell in Hamburg ermittelt, dass jeder dritte Wagen mit durchschnittlich 0,5 Litern zu wenig Öl unterwegs ist. Der Grund: „25 Prozent der Fahrer prüfen niemals den Ölstand”, sagt Shell-Sprecher Frank Vorreiter. Andere vertrauten auf die Werkstatt.

Doch Bastlern und Schraubern machen die neuen Wartungskonzepte zu schaffen. Während früher viele Wartungsarbeiten selbst erledigt werden konnten, sind diese an modernen Fahrzeugen ausgesprochen schwierig, so die Einschätzung von Frank Schlieben, Chefredakteur der in München erscheinenden Fachzeitschrift „Auto Service Praxis”.

Wenn jedoch selbst der Wechsel einer Glühbirne den Termin in der Werkstatt erfordere, so ADAC-Mann Geisler, „dann sind die Entwickler eindeutig über das Ziel hinaus geschossen”. VW übrigens hat daraus bereits Konsequenzen gezogen: Nach Angaben von Pressesprecher Hoffmann kann der Kunde beim neuen Golf die Glühlampen der Scheinwerfer wieder selbst wechseln – und zwar ganz ohne Werkzeug.

dpa


http://rhein-zeitung.de/a/service/auto/t/rzo80115.html
Dienstag, 17. August 2004, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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