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Samstag, 4. September 10
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Wirtschaftdpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft VW will zweijährige Nullrunde Wolfsburg - Europas größter Autokonzern Volkswagen will in den kommenden sechs Jahren insgesamt 2,04 Milliarden Euro an Personalkosten sparen. Die mehr als 100 000 Beschäftigten in den sechs westdeutschen Werken sollen dafür über 24 Monate auf Einkommenserhöhungen verzichten. „Es besteht kein Spielraum für Entgelterhöhungen”, sagte Personalvorstand Peter Hartz am Montag in Wolfsburg. Die IG Metall verlangt vier Prozent höhere Einkommen und mehrjährige Jobgarantien. Ab 2005 will VW ein neues Vergütungssystem einführen. Verkauf der Österreichischen Post an Deutsche Post abgeblasen Wien - Die Österreichische Post soll nun doch nicht an die Deutsche Post verkauft werden. Wie die Wiener Tageszeitung „Die Presse” am Montag berichtete, wird die Teilprivatisierung des staatlichen Unternehmens voraussichtlich nicht mehr in der laufenden Legislaturperiode bis Ende 2006 über die Bühne gehen. Ausschlaggebend seien politische Bedenken von Mitgliedern der regierenden Volkspartei (ÖVP). Die Deutsche Post galt bisher als Hauptinteressent an zunächst 25 Prozent des österreichischen Staatsunternehmens. Ölkonzerne haben in Deutschland gut verdient Köln - Die Mineralölkonzerne in Deutschland haben auch dank der starken amerikanischen Einkäufe von Benzin und anderen Ölprodukten in Europa im vergangenen Jahr gut verdient. Das operative Ergebnis der Firmen betrug elf Euro je Tonne und lag damit deutlich höher als im Jahr zuvor, als nur fünf Euro je Tonne erreicht wurden, teilte das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) am Montag mit. Auch im langfristigen Vergleich der vergangenen 30 Jahre sei es der Industrie nur sehr vereinzelt gelungen, mehr als zehn Euro je Tonne zu verdienen. Eine Prognose für das laufende Jahr geben die EWI-Forscher in ihrer Studie nicht ab. Burger King plant Börsengang in nächsten zwei Jahren Hamburg - Die weltweit zweitgrößte Hamburger-Kette Burger King wird voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Jahre an die Börse gehen. Das kündigte Deutschland- und Europamanager Pascal Le Pellec in der „Financial Times Deutschland” (Montag) an. Le Pellec verwies auf die wieder besser laufenden Geschäfte. „Der Börsengang wird für die Besitzer des Unternehmens umso interessanter, je besser es dem Unternehmen geht”, sagte er. Burger King war Ende 2002 von einer Investorengruppe aus Texas Pacific Group (TPG), Bain Capital und Goldman Sachs Capital Partners für 1,5 Milliarden Dollar übernommen worden. Verbraucherschützer: Kundenkarten bringen oft nur Mini-Rabatte Düsseldorf - Die großen Bonus-Kundenkarten im Handel bieten Kunden nach einer Untersuchung von Verbraucherschützern nur noch Mini-Rabatte. Wer sich von Payback oder HappyDigits anlocken lasse, müsse sich heute mit geringeren Preisnachlässen zufrieden geben als noch vor zwei Jahren, teilte die Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen am Montag mit. Preisvergleich bringe häufig mehr. Solche Bonussysteme könnten Kunden davon abhalten, zu handeln und dabei einen womöglich deutlich höheren Rabatt zu erzielen. DAX legt zu - Entspannung am Ölmarkt Frankfurt/Main - Eine leichte Entspannung am Ölmarkt und positive Vorgaben von der Wall Street haben die deutschen Aktienmärkte am Montag gestützt. Der Leitindex DAX gewann am Nachmittag 1,67 Prozent auf 3775 Punkte. Der MDAX stieg um 0,11 Prozent auf 4845 Zähler. Der TecDAX rückte um 1,74 Prozent auf 477 Punkte vor. Am deutschen Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite auf 3,80 (Freitag: 3,76) Prozent. Der Euro fiel geringfügig. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2250 (Freitag: 1,2293) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8163 (0,8135) Euro. dpa
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