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Archiviert am
Montag, 23. August 04 |
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Cejka zittert weiter um Ryder Cup-Platz Akron - Alexander Cejka hat sich und den Traum von einem Platz im 12-köpfigen Ryder-Cup-Team Europa auch eine Woche vor der Nominierung durch Kapitän Bernhard Langer nicht aufgegeben.
Mit 276 Schlägen (72+67+71+66) bei der „NEC Invitational” der Golfprofis in Akron/Ohio beendete der 33 Jahre alte Wahlmünchner zusammen mit Lee Westwood (England) das mit sieben Millionen Dollar dotierte Turnier der US-PGA-Tour am Sonntag (Ortszeit) als bester Europäer auf Rang neun. Eine bessere Empfehlung für eine der beiden Wild Cards, die Langer am 29. August nach dem Finale der BMW Open in München nach eigener Wahl vergeben wird, konnte er kaum geben. „Ich kämpfe bis zuletzt. Die Besten sollen spielen und der Kapitän muss entscheiden”, sagte Cejka, der wie die beiden Wild-Card-Konkurrenten Luke Donald (England) und Colin Montgomerie (Schottland) die direkte Qualifikation mit den jeweils ersten fünf der Europa-Geldrangliste und der Ryder-Cup-Weltrangliste verpasst hat. Der gebürtige Tscheche lag nach seiner 66er-Abschlussrunde nur sieben Schläge hinter dem Amerikaner Stewart Cink (269), der bei seinem Start-Ziel-Sieg den Weltranglisten-Ersten Tiger Woods (273/USA) sowie den Südafrikaner Rory Sabbatini (273) sicher auf Distanz hielt. Cink kassierte für seinen zweiten Saisonsieg 1,2 Millionen Dollar Prämie. Woods verteidigte auch in der 333. Woche seinen Spitzenplatz in der Branchenordnung. Der 28-Jährige führt das von US-Captain Hal Sutton bereits fest nominierte Ryder Cup-Team für den 35. Kampf der Kontinente vom 17. bis 19. September in Bloomfield Hills/Michigan an. Langer landete mit 292 Schlägen auf Rang 61 und flog wie Cejka direkt nach München. Dort wird Langer zwar nicht bei der BMW Open mitspielen, aber die Kandidaten unter die Lupe nehmen, die sich um einen der noch 6 freien Plätze streiten. Über die geschlossene Ryder Cup-Weltrangliste stehen Padraig Harrington (Irland), Sergio Garcia (Spanien), Darren Clarke (Nordirland), Miguel Angel Jiménez (Spanien) und Westwood fest. Thomas Levet hat ebenso seine Teilnahme sicher, da der Franzose auch nach dem Finale in München in der Europa-Geldrangliste nicht mehr verdrängt werden kann. Die Engländer Paul Casey, David Howell und Ian Poulter sowie der Ire Paul McGinley haben vor dem Franzosen Jean-Francois Remésy die besten Karten. Das Geheimnis um die beiden Wild Cards wird Langer erst in letzter Minute lüften, nachdem er auch in Akron keine konkreten Namen nennen wollte. „Es wäre schön gewesen, wenn Montgomerie mit oben gelandet wäre”, meinte Langer vielsagend nach dem 58. Platz des Schotten in Akron, „aber Monty ist nicht weit weg.” Über Cejka sagte der Ryder Cup-Kapitän diplomatischer Weise nichts. dpa
http://rhein-zeitung.de/a/sport/t/rzo81738.html |
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