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Freitag, 10. Feb. 12

UltraschallHamburg - Neue Ultra­schall­tech­nik kann vielen älteren Schwan­geren eine mit Risiken ver­bun­dene Frucht­was­ser­unter­suchung erspa­ren. Das sagte Prof. Ulrich Gem­bruch vom Uni­ver­sitäts­kli­nikum Bonn.

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Neue Ultraschalltechnik erspart Fruchtwasseruntersuchungen

Hamburg - Neue Ultraschalltechnik kann vielen älteren Schwangeren eine mit Risiken verbundene Fruchtwasseruntersuchung ersparen. Das sagte Prof. Ulrich Gembruch vom Universitätsklinikum Bonn.

Ultraschall

Arzt führt Ultraschalluntersuchung durch.

„Jede fünfte werdende Mutter in Deutschland ist über 35 Jahre alt, und damit steigt das Risko für Chromosomenstörungen des Kindes”, sagte der Mediziner. Dank einer Kombination von Ultraschall- und Blutmessungen könnten Schädigungen mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Das hätten britische Großstudien bestätigt. In London wurde nach den Worten von Gembruch ein Computerprogramm entwickelt, „welches das durch das Alter der Mutter bedingte Fehlbildungsrisiko des Kindes mit der Messung der so genannten Nackentransparenz kombiniert”.

Mit diesem diagnostischen Verfahren messen die Ärzte per Ultraschall die Flüssigkeitsansammlung im Nackenbereich des Ungeborenen und können daraus Rückschlüsse auf mögliche Fehlentwicklungen wie das Down-Syndrom ziehen. Dies sei schon zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche möglich. Dazu komme ein biochemischer Marker aus dem Blut. Erst wenn diese Untersuchungen den Verdacht nahe legten, das Kind könnte behindert zur Welt kommen, würde sich eine Fruchtwasseruntersuchung anschließen, betonte Gembruch.

dpa


http://rhein-zeitung.de/a/service/gesundheit/t/rzo88577.html
Freitag, 17. September 2004, 16:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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