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Donnerstag, 24. Mai. 12
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Wirtschaftdpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft Autohändler machen weniger Umsatz - Insolvenzen steigen Wiesbaden - Erstmals seit drei Jahren haben die deutschen Autohändler weniger Umsatz gemacht. Im Kfz-Handel sanken die Umsätze im ersten Halbjahr 2004 real um 3,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Zuletzt war für das erste Halbjahr 2001 ein Minus verzeichnet worden. Grund sei die Kaufzurückhaltung der Privatkunden. Rund 1200 Händlern drohe in diesem Jahr das Aus, berichtete der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes. Von den rund 42 000 Kfz-Betrieben hätten seit Jahresbeginn 320 Insolvenz angemeldet - so viele wie noch nie im ersten Halbjahr. Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes wurden von Januar bis Juni 2004 rund 1,95 Millionen Kraftfahrzeuge neu zugelassen, 0,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Energieerzeuger wollen an Plänen für Strompreiserhöhungen festhalten Halle - Die großen Energieerzeuger wollen an ihren Plänen zur Erhöhung der Strompreise und der Entgelte zur Netznutzung zum Jahreswechsel festhalten. Das stellte der Präsident des Energie Verbandes VRE, Klaus Rauscher, am Freitag in Halle klar. Hintergrund seien die Kosten für die Windenergie und die gestiegenen Beschaffungskosten an der Strombörse. Medienberichte, dass der Energiekonzern E.ON ein branchenweites Einfrieren der Strompreise vorschlägt, kommentierte Rauscher nicht. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) erneuerte seine Kritik an den Stromkonzernen. Die Branche müsse ihrer Verantwortung für die Konjunktur und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie gerecht werden, sagte er in Düsseldorf. Mehdorn hält an Börsenplänen fest - Preiserhöhung noch offen Berlin - Die Deutsche Bahn hält trotz des massiven Widerstands aus Politik und Verbänden an ihren Börsenplänen fest. Bahnchef Hartmut Mehdorn bekräftigte in Berlin das Ziel, den bundeseigenen Konzern 2006 an die Börse zu bringen. Dabei sei die Bahn auf gutem Weg, sagte Mehdorn am Donnerstagabend vor Journalisten. Die Entscheidung über weitere Preiserhöhungen in diesem Jahr sei noch offen. Wegen der gestiegenen Energiepreise gebe es zwar solche Überlegungen, aber noch keinen Beschluss. Keine Entspannung bei Benzinpreisen in Sicht Hamburg - Die Autofahrer in Deutschland können vorläufig nicht mit einer Entlastung bei den Benzinpreisen rechnen. Seit ihren Höchstständen in der zweiten Augusthälfte seien die Preise an den Zapfsäulen nur um wenige Cent je Liter gefallen, teilten Sprecher der Mineralölwirtschaft am Freitag in Hamburg mit. Im bundesweiten Durchschnitt kostet ein Liter Diesel etwas weniger als ein Euro, während Superbenzin für 1,18 Euro zu haben ist. Ursache seien die hohen Preise am europäischen Mineralöl-Großmarkt in Rotterdam. Bankenverband: Deutsche Sparquote im Mittelfeld - kein „Angstsparen” Berlin - Die deutsche Sparquote liegt laut einer Studie des Bundesverbandes deutscher Banken im europäischen Mittelfeld. Die Sparquote sei zwar zwischen 1999 und 2003 von 9,8 Prozent auf 10,8 Prozent gestiegen, teilte der Verband am Freitag in Berlin mit. Führend seien aber die Italiener, die 15 Prozent ihres Einkommens sparten. Von einem die Konjunktur schädigenden „Angstsparen” könne in Deutschland nicht gesprochen werden. Nach dem Crash an den Aktienmärkten sein die Sparanstrengungen verstärkt worden, um Vermögensverluste auszugleichen. Auch die wachsende Bedeutung der privaten Altersvorsorge trage zur gestiegenen Sparquote bei. Weinlese mit Frühburgunder begonnen - Ernte bis Ende Oktober Nierstein - Mit der Ernte der Rebsorte Frühburgunder hat am Freitag im rheinhessischen Nierstein offiziell die deutsche Hauptweinlese begonnen. Wie das Deutsche Weininstitut mitteilte, erwarten die Experten ein gutes Qualitätsniveau im Durchschnitt der letzten Jahre. Sollte das Wetter nicht überraschend schlecht werden, sei bei der Lese keine Eile geboten. Mit der Ernte des vergleichsweise spätreifen Rieslings, der rund 20 Prozent der deutschen Rebfläche ausmacht, rechnet das Institut bis Ende Oktober. RWE leitet Verkauf der Umweltaktivitäten ein Essen - Der Essener Energieriese RWE-Konzern leitet die Veräußerung des Umweltgeschäftes ein. In einem ersten Schritt wird die RETHMANN AG & Co. KG die RWE Umwelt mit insgesamt 70 Prozent des Geschäftsvolumens übernehmen, teilte RWE am Freitag mit. Aus kartellrechtlichen Gründen sollen ausgewählte Teilbereiche der RWE Umwelt, die 30 Prozent des Umsatzvolumens der Umweltsparte ausmachen, zunächst bei RWE verbleiben. Innerhalb der kommenden drei Jahre sollen auch diese Aktivitäten veräußert werden. Der Kaufvertrag mit Rethmann wird in Kürze unterzeichnet. DAX bleibt zum Verfallstermin unter 4000 Punkten - Puma fest = Frankfurt/Main - Bei geringen Indexschwankungen hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag den Verfallstermin an den Terminmärkten hinter sich gebracht. Zuletzt stand der DAX bei 3979 Punkten - ein Plus von 0,4 Prozent. Der MDAX gewann 0,4 Prozent auf 5055 Punkte. Der TecDAX stieg um 0,5 Prozent auf 500 Punkte. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs des Euro auf 1,2211 (Donnerstag: 1,2158) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8189 (0,8225) Euro. dpa
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