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Montag, 25. Jun. 18


Wirtschaft

dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

Gewinneinbruch bei Volkswagen

Wolfsburg - Der Autokonzern Volkswagen hat in den ersten neun Monaten 2004 einen Gewinneinbruch verzeichnet. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen sank um 20 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro, wie VW am Donnerstag in Wolfsburg mitteilte. Das Ergebnis nach Steuern ging um 43 Prozent auf 459 Millionen Euro zurück. Der Umsatz stieg bis Ende September um 5 Prozent auf 67,4 Milliarden Euro. Angesichts von „anhaltend ungünstigen Voraussetzungen” gehe Volkswagen für das Gesamtjahr 2004 weiter von einem operativen Ergebnis vor Sondereinflüssen von 1,9 Milliarden Euro aus.

VW-Tarifkonflikt: Fronten bleiben verhärtet

Hannover - Im Tarifkonflikt um drastische Kostensenkungen beim Autobauer Volkswagen bleiben die Fronten verhärtet. In der fünften Verhandlungsrunde am Donnerstag in Hannover gab es nach Gewerkschaftsangaben bis zum Nachmittag keine Annäherung. Das Unternehmen bewege sich nicht, sagte IG Metall-Verhandlungsführer Hartmut Meine. Falls es keine Einigung gebe, werde es bei VW Warnstreiks geben. VW-Personalvorstand Peter Hartz signalisierte Kompromissbereitschaft. VW werde Vorschläge für eine langfristige Beschäftigungssicherung in den sechs westdeutschen Werken vorlegen.

DaimlerChrysler steigert Gewinn

Stuttgart - Der Autokonzern DaimlerChrysler hat im dritten Quartal den operativen Gewinn trotz hoher Sonderbelastungen um sieben Prozent auf 1,3 Milliarden Euro gesteigert. Wegen der hohen Kosten für Modellanläufe und die Verbesserung der Qualität sank allerdings der Gewinn der Mercedes Car Group im Vergleich zum Vorjahresquartal um mehr als die Hälfte auf 304 Millionen Euro (Vorjahr: 793 Mio Euro), teilte DaimlerChrysler am Donnerstag in Stuttgart mit. Das frühere Sorgenkind Chrysler legte beim Operating Profit von 147 Millionen Euro auf 217 Millionen Euro zu. Der Autokonzern bleibt bei seiner Prognose, 2004 den operativen Gewinn gegenüber dem Vorjahr (5,7 Mrd Euro) deutlich steigern zu können.

Starker Auftragseingang im Maschinenbau

Frankfurt/Main - Die deutschen Maschinenbauer haben im September im Vergleich zum Vorjahresmonat neun Prozent mehr Aufträge erhalten. Die derzeitige gute Lage liefere das erste Fundament für 2005, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Donnerstag in Frankfurt mit. Aus dem Ausland kamen acht Prozent mehr Orders, im Inland gab es ein Plus von zehn Prozent. Für das vierte Quartal zeigte sich der Verband optimistisch. Zum Jahresende kämen erfahrungsgemäß die meisten Aufträge herein.

Aktionärsschützer: Manager sollen zahlen

Düsseldorf - Deutsche Manager sollen direkt für falsche Unternehmensmitteilungen haftbar gemacht werden. Mit einem geplanten Gesetz zur Informationshaftung auf dem Kapitalmarkt werde eine große Lücke im Anlegerschutz geschlossen, sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Ulrich Hocker, am Donnerstag in Düsseldorf. Es werde die direkte Haftung von Vorständen und Aufsichtsräten für grob fahrlässige und vorsätzliche Falschinformation in Deutschland eingeführt. Die DSW erwartet, dass dieses Gesetz nach Verabschiedung durch den Bundestag 2005 greift.

ifo: Stellenabbau geht weiter

München - Der Stellenabbau in der deutschen Wirtschaft wird sich nach Angaben des ifo Instituts trotz des leichten Konjunkturaufschwungs quer durch alle Branchen fortsetzen. In der westdeutschen Bauwirtschaft zum Beispiel wollen per saldo 45 Prozent der Firmen in den nächsten Monaten Arbeitsplätze streichen, berichtet das ifo Institut in seinem Konjunkturtest für den Monat Oktober. Damit hat sich die Situation in den vergangenen zwölf Monaten praktisch nicht verbessert. Auch in den anderen wichtigen Branchen ist ein Ende der Krise am Arbeitsmarkt nicht in Sicht.

Opel gibt Verhandlungen mehr Zeit

Rüsselsheim - In den Verhandlungen um die Zukunft der Opel- Arbeiter haben sich Management und Betriebsräte mehr Zeit gegeben. Die Kündigungsfrist für die Betriebsvereinbarung über das Prämiensystem sei vom 31. Oktober auf den 28. Februar 2005 verlängert worden, teilte der Autohersteller am Donnerstag in Rüsselsheim mit. Die Vereinbarung beinhaltet unter anderem ein übertarifliches Entgeltsystem, das die Geschäftsführung abbauen möchte. Das Prämien- Lohn-System gilt für rund 21 000 Opel-Arbeiter in Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern. Der Schritt wurde vom Betriebsrat als „positives Signal des Vorstands” gewertet.

Nachgebender Ölpreis treibt die Kurse

Frankfurt/Main - Mit dem sinkenden Ölpreis haben sich die Aktienkurse am Donnerstag kräftig nach oben bewegt. An der Frankfurter Börse reagierte der DAX am Nachmittag mit einem klaren Plus von 0,7 Prozent auf 3956 Punkte. Der MDAX gewann um 0,7 Prozent auf 5078 Zähler und der TecDAX stieg um ein Prozent auf 502 Punkte. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite auf 3,60 (Vortag: 3,56).

dpa


http://rhein-zeitung.de/a/service/wirtschaft/t/rzo99500.html
Donnerstag, 28. Oktober 2004, 15:45 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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