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Freitag, 10. Feb. 12

Hamburg - Der bör­sen­notierte Inter­netan­bie­ter free­net.de über­nimmt den Tele­fonie­anbie­ter Tal­kline ID. Über den Kauf­preis hätten beide Seiten Still­schwei­gen ver­ein­bart, teilte die free­net.

München - Bund und Frei­staat rüsten die Wis­sen­schaft in Bayern mit Deutsch­lands schnells­tem Super­com­puter auf. Der 38 Mil­lio­nen Euro teure Rechner des US-Her­stel­lers Silicon Gra­phics (SGI) werde Anfang 2006 in…

München - Der Münch­ner Chi­pher­stel­ler Infi­neon ver­teilt die Auf­gaben im Kon­zern­vor­stand neu. Künftig werden drei der Vor­stands­mit­glie­der für jeweils einen der Geschäfts­berei­che ver­ant­wort­lich sein.

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Büdels­dorf - Der Mobil­funkan­bie­ter mobil­com ver­klagt den Bund auf Umsatz­steuer-Rück­erstat­tung in Mil­liar­den­höhe aus dem UMTS-Geschäft. „Wir werden die Klagen in den nächs­ten Tagen ein­rei­chen”…

New York - Die Soft­ware­firma Syman­tec kauft den auf Daten­spei­che­rungs-Soft­ware spe­zia­lisier­ten Anbie­ter Veritas Soft­ware im Zuge eines Akti­entauschs für 13,5 Mil­liar­den Dollar (zehn Mrd Euro).

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Gameboy-Nachfolger und mobile PlayStation erst 2005

Frankfurt/Main - Die nächste Generation tragbarer Spielekonsolen - der Nintendo DS und die PlayStation Portable (PSP) - kommen in Japan und den USA noch 2004 auf den Markt. In Europa ist der Verkaufsstart für beide Geräte erst im kommenden Jahr geplant.

Nintendo

Der Nintendo DS im Frühjahr 2005 in die Läden. (Bild: Nintendo/dpa/gms)

Den Gameboy-Nachfolger Nintendo DS dürfen Videospieler in den USA vom 21. November an für 149 Dollar (116 Euro) kaufen. Im Nintendo-Stammland Japan kommt die Konsole mit den zwei Bildschirmen am 2. Dezember in die Läden. Dort soll sie ungerechnet 110 Euro kosten. In Europa ist die Markteinführung im ersten Quartal 2005 vorgesehen.

Das neue Spielgerät sei im Grunde kein Gameboy-Nachfolger, sondern eine neue tragbare Spielkonsole, sagt Nintendo-Sprecherin Cynthia Kallmeyer in Frankfurt. Die Mobilkonsole soll laut Nintendo „nie gesehene Formen des Videospielens” ermöglichen. Die Grundlage dafür liefert die Kombination von zwei Bildschirmen, einem Mikrofon zur Spracherkennung und kabelloser Kommunikation.

Nach den Vorstellungen der Entwickler kann das Spielgeschehen durch Tippen mit dem Finger oder mit Hilfe eines Stiftes über den berührungsempfindlichen unteren Bildschirm gesteuert werden. Der zweite Bildschirm hat zudem die Aufgabe, den Spieler mit Zusatzinformationen zu versorgen. Durch die Wireless-Funktionen können Programme ohne Kabel auf das Gerät geladen werden.

An der entsprechenden Software arbeiten laut Nintendo noch weitere 45 Spielehersteller. Insgesamt werden rund 124 Spieltitel entwickelt. Die Zahl der bei der Markteinführung in Amerika verfügbaren Spiele nimmt sich in Anbetracht dieser Ankündigung mit 12 jedoch bescheiden aus. Bis Jahresende sollen es 14 DS-Spiele sein, bis zum kommenden Frühjahr immerhin 25.

Den Markt der mobilen Konsolen hat auch Sony ins Visier genommen: Wie beim Nintendo DS wurde eine Vorabversion der neuen PlayStation Portable (PSP) auf der E3 in Los Angeles präsentiert. Und wie beim Konkurrenten müssen europäische Spieler zuschauen, wenn Sony am 12. Dezember den Verkauf der PSP mit anfangs rund 25 Spielen startet.

In diesem Fall wissen sie aber US-Gamer auf ihrer Seite: Der Verkauf beginnt für umgerechnet 150 Euro nur in Japan. In Europa und den USA ist die Markteinführung für das kommende Frühjahr geplant. Für wie viel die Sony-Konsole dann in Deutschland verkauft werden soll, lasse sich aus dem japanischen Preis nicht ableiten, sagt Guido Alt von Sony Computer Entertainment Deutschland in Frankfurt.

Als reine Spielkonsole will Sony die PlayStaion im PDA-Format aber nicht verstanden wissen: „Wir sehen die PSP nicht als direkte Konkurrenz zum Nintendo DS. Wir verfolgen einen anderen Ansatz”, sagt Alt. Mit eingebauten Stereolautsprechern, Kopfhöreranschluss sowie Schnittstellen für Memory Stick, WLAN und USB-2.0 sei die PSP ein mobiles Musik- und Videoabspielgerät, an das sich externe Geräte anbinden lassen.

Anders als Nintendo setzt Sony bei der PSP nicht auf neue Steuerungen: Bei der tragbaren PlayStation vertrauen die Entwickler auf Kippschalter, die PlayStation-Fans von der Heimkonsole kennen. Die PSP soll durch ihre Grafikleistungen überzeugen: Das TFT-Display im 16:9-Breitbildformat ermöglicht laut Sony 16,7 Millionen Farben. Und wie auf der PlayStation 2 sollen sich mit dem PDA-großen Gerät „3D-CG-Spiele mit Full-Motion-Video in bestechender Qualität” spielen lassen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo110312.html
Dienstag, 07. Dezember 2004, 12:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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